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"Cloud Protection for Office 365"

F-Secure schützt Microsofts cloudbasierte Mail-Dienste

19. August 2020, 11:30 Uhr   |  Autor: Daniel Dubsky | Kommentar(e)

F-Secure schützt Microsofts cloudbasierte Mail-Dienste
© aimage - 123RF

Mit "Cloud Protection for Office 365" erschließt F-Secure seinen Partnern einen neuen Markt. Sie können ihren Kunden einen kostengünstigen Phishing- und Malware-Schutz für Microsofts E-Mail-Services bieten.

Viele Unternehmen sind in den vergangenen Monaten auf Office 365 umgestiegen und stehen damit vor neuen Security-Herausforderungen. Zwar liefere Microsoft einen Basisschutz mit, der konventionelle Bedrohungen recht gut erkenne, aber bei zielgerichteten und fortschrittlichen Attacken brauche es ein höheres Schutzniveau, erklärt Klaus Jetter, Vice President DACH bei F-Secure. Der finnische Hersteller hat mit “Cloud Protection for Office 365” einen neuen cloudbasierten Security-Service gestartet, der dieses Schutzniveau bieten soll – deutlich günstiger als Microsoft das mit seinem “E5”-Paket tut, das unter anderem einen erweiterten Bedrohungsschutz mitbringt.

Gebraucht wird der Zusatzschutz im Unternehmensumfeld, weil E-Mail nach wie vor das wichtigste Einfallstor für Malware ist. 94 Prozent aller Malware wird F-Secure zufolge via Mail verbreitet, und das immer raffinierter getarnt. Der Hersteller spricht von einem “Modell der geteilten Verantwortung”, bei dem sowohl Cloud-Anbieter als auch Cloud-Kunde für eine Absicherung sorgen müssen. “Viele Cloud-Dienste kümmern sich um einige Sicherheitsaspekte, erwarten aber von den Nutzern, dass sie eine gewisse Verantwortung übernehmen”, erklärt Teemu Myllykangas, Solution Director bei F-Secure. “Dies ist den Nutzern jedoch oft unklar, sodass bestimmte Sicherheitsaspekte zum Niemandsland werden.”

Mit Cloud Protection for Office 365 konzentriert sich F-Secure auf den E-Mail- und Kommunikationspart des Microsoft-Dienstes, sprich: Spam- und Malware-Schutz. Verdächtige Dateien werden in einer Sandbox näher untersucht, um möglicherweise schädliches Verhalten zu erkennen. Zudem werden URLs nicht nur in Mails, sondern auch in Aufgaben, Kontakten, Notizen und Terminen auf bösartige Inhalte überprüft. Die Einrichtung und Verwaltung des neuen Security-Services soll schnell gelingen und nicht schwierig sein, erfolgt derzeit jedoch noch über eine eigene Oberfläche. Man arbeite aber »an einer großen Lösung«, sagt Jetter, um das Management mit dem anderer F-Secure-Lösungen zusammenzuführen.

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2. Cloud Protection als Türöffner

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