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IT-Strategie

Die Zukunft von Open Source

16. Februar 2021, 11:00 Uhr   |  Autor: Thomas Di Giacomo / Redaktion: Sabine Narloch | Kommentar(e)

Die Zukunft von Open Source
© Rawpixel.com | shutterstock.com

Open Source und damit die Freiheit, individuelle Systeme ohne Herstellerbindung zu entwickeln, ermöglicht Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität. Schnell auf neue Gegebenheiten zu reagieren, ist gerade in corona-bewegten Zeiten gefragt.

Viele Unternehmen setzen sich aktuell mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auseinander. Das bedarf auch einer Bewertung der eigenen Infrastruktur und wirft die Frage nach dem Stand der digitalen Transformation auf. Durch die Homeoffice-Situation müssen sich Unternehmen aller Größen mit Veränderungen ihrer gewohnten Arbeitsprozesse arrangieren. Gleichzeitig gilt es, sich durch die schnell verändernde Technologielandschaft zu navigieren.

Eine dedizierte IT-Strategie gewinnt für den Gesamterfolg eines Unternehmens immer mehr an Bedeutung. Deshalb liegt das Augenmerk nun verstärkt auf der Technologie und den Anwendungen, mit denen Unternehmen zukunftsfähig werden und die Effizienz sowie Produktivität steigern können. Die Agilität und Flexibilität der IT-Infrastruktur eines Unternehmens werden für eine erfolgreiche Transformation ausschlaggebend sein.

Hier kommt Open Source ins Spiel: Diese Software trägt heute immer mehr dazu bei, Unternehmen beim Aufbau flexibler IT-Systeme zu unterstützen. Gleichzeitig lernen Open Source Communities aus der Vergangenheit und treiben ihr eigenes Wachstum voran. Im Folgenden nun ein Blick auf die wesentlichen Erkenntnisse aus dem vergangenen Jahr und wie diese Trends die Art und Weise, wie Unternehmen in diesem Jahr arbeiten, beeinflussen werden.

Developer schaffen Innovationen immer und überall

Während Cloud-Lösungen Unternehmen dabei unterstützt haben die Herausforderungen 2020 zu bewältigen, werden die Unternehmen, die sich weiterhin der agilen Transformation verschreiben, 2021 profitieren. Da mittlerweile zahlreiche Arbeitnehmer von zuhause aus arbeiten, rückt die Hybrid Cloud verstärkt in den Fokus von Unternehmen. Sie ermöglicht es, Workloads zwischen privaten und öffentlichen Clouds zu verschieben, wenn sich die Computing-Anforderungen ändern und eine höhere IT-Flexibilität vonnöten ist.

Einer der Vorteile der Arbeit mit Open Source ist, dass sie grenzenlos ist und Innovation sowie Zusammenarbeit unabhängig vom Standort eines Entwicklers ermöglicht. Aus der Sichtweise von Entwicklern werden Container die primären Bausteine sein, die über Service-Meshes verbunden und durch Kubernetes-Orchestrierung und -Operationen überall hin erweitert werden können. Kubernetes liefert Entwicklern dafür eine portable und konsistente Infrastruktur.

Mit dieser Infrastruktur haben Entwickler mehr Flexibilität bei der Entscheidung, wo und wann eine Anwendung bereitgestellt werden kann. Neue Innovationen und schnelle Turnarounds werden global und für jede Art von Infrastruktur verfügbar gemacht, egal ob Public Cloud, On-Premises-Cloud oder Edge-Native Cloud. Deshalb ist es für die Arbeit mit Open-Source-Entwicklern entscheidend, sich daran zu erinnern, was das „offen“ in Open Source bedeutet: Die Entscheidungsfreiheit ermöglicht es Kunden, Innovationen überall und in dem Tempo zu schaffen, das zu ihren Arbeitsabläufen passt.

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1. Die Zukunft von Open Source
2. Resilienz und Agilität von Unternehmen

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