Netzwerk-Virtualisierung

Das passende Stück für jedes Szenario

22. November 2019, 14:04 Uhr | Autor: Claus Vaupel / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Aus der Praxis: Tests im Bahnverkehr

5G-ConnectedMobility an der A9
5G-ConnectedMobility an der A9: Das “Digitale Testfeld Autobahn” ist dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Mitglieder des 5G-ConnectedMobility-Projektes sind Ericsson, BMW Group, Deutsche Bahn, die Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.
© Ericcson

Auf insgesamt sechs Fahrten mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 200 Kilometern pro Stunde haben die Deutsche Bahn und Ericsson erstmals Ende 2018 die 5G-Funktionalität Network Slicing im deutschen Bahnverkehr getestet: So wurden auf dem Testfeld zwischen Nürnberg und Greding mithilfe der Network-Slicing-Technologie gleichzeitig Funktionen zur Zugsteuerung, Funktionen zur Zugüberwachung und On-Board-Entertainment-Funktionen überprüft. Des Weiteren sollen Narrowband-IoT und CAT M1 (Category M1) zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchte genutzt werden.

Die unterschiedlichen Anwendungen im Detail
Beim On-Board-Entertainment wird ein hoher Datendurchsatz benötigt, weshalb die kritischen Funktionalitäten für die Zugsteuerung und Überwachung hoch ausfallsicher sein müssen. Beim Train-Monitoring, der Anwendung zur Zugüberwachung, wird ein Video-Stream auf die Edge Cloud Application in Greding hochgeladen, der dann von einem beliebigen Punkt aus überwacht werden kann. Mit Narrowband-IoT und CAT-M1-Geräten werden Dienste mit geringen Anforderungen an die Bandbreite sowie niedrigem Energieverbrauch realisiert. Das 5G-Kernnetz, an das die Mobilfunkstandorte am Testfeld angebunden sind und durch das die Network-Slicing-Technologie ermöglicht wird, kommt aus dem Aachener Eurolab, Ericssons Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland.

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  1. Das passende Stück für jedes Szenario
  2. Ein neues Anwendungsszenario: Network Slicing auf Applikationsebene
  3. Aus der Praxis: Tests im Bahnverkehr

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