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Bare Metal mit Pay as you go und Infrastructure as Code

17. Januar 2023, 11:59 Uhr | Autorin: Anna Molder | Kommentar(e)
OVHcloud Rechenzentrum Datacenter
© OVHcloud

OVHcloud stellte mit Metal Instances ein weiteres Angebot an Public-Cloud-Instanzen vor. Sie bieten die Rechenleistung von Bare-Metal-Servern, unterstützen eine Infrastructure-as-Code-Bereitstellung und profitieren von der Flexibilität der Public Cloud mit einem Pay-as-you-go-Abrechnungsmodell.

In einer typischen Cloud-nativen Umgebung sind die Anwendungen von der zugrunde liegenden Hardware entkoppelt, sodass sie sich dank der On-Demand-Elastizität der Cloud skalieren lassen. Auf diese Weise bleibt die Hardware im Hintergrund abstrakt und lässt sich im Handumdrehen auf bestimmte Spitzenzeiten zuschneiden. Doch nicht alle Anwendungen sind gleich geschaffen, und manche Workloads benötigen dedizierte Hardwareressourcen für ihre Ausführung, sei es für die Kontrolle, Isolierung oder Leistung. Die Metal Instances hat OVHcloud laut eigenen Angaben speziell für diesen Bedarf entwickelt. Sie bieten On-Demand-Verfügbarkeit und schnelle Bereitstellungszeiten auf Basis eines automatisierten und standardisierten großflächigen Rollouts.

Möglich sei dies durch Infrastructure as Code dank der nativen Unterstützung von OpenStack und Terraform. Nicht zuletzt profitieren Metal Instances von einem stundengenauen Pay-as-you-go-Abrechnungsmodell, das es den Anwenderunternehmen ermöglichen soll, exakt für die genutzte Rechenkapazität zu zahlen.

Metal Instances bieten vollständige Kontrolle über die Hardware mit Zugriff auf die vollen CPU-Ressourcen, so das Anbieterversprechen. Metal Instances seien auf zu 100 Prozent dedizierten physischen Single-Tenant-Servern ausgeführt. Sie sollen die On-Demand-Bereitstellung über die Standard-OpenStack-API unterstützen, von Cloud-Automatisierungsfunktionen profitieren und sich in das gesamte Public-Cloud-Ökosystem der OVHcloud-Services integrieren lassen.

Metal Instances seien für eine Vielzahl von Workloads konzipiert, die eine bestimmte Hardware erfordern, sei es für Leistung, Lizenzierung oder Softwareanpassung auf niedriger Ebene. Mit Metal Instances könne man von einem flexiblen On-Demand-Cloud-Angebot profitieren, das die folgenden drei Instanzen umfasst:

  • bm-s1 laufe auf einem Intel Xeon-E 2274G und zwei 960 GByte SSDs mit einem Stundenpreis von 0,5 Euro,
  • bm-m1 laufe auf einem Intel Xeon-E 2288G und zwei 960 GByte SSDs mit einem Stundenpreis von 0,85 Euro,
  • bm-l1 laufe auf einem AMD Epyc 7371 und zwei 960 GByte SSDs mit einem Stundenpreis von 1,45 Euro.

Jede Instanz verfüge über eine garantierte öffentliche Netzwerkverbindung mit 1 GBit/s und ein garantiertes privates Netzwerk mit 2 GBit/s. Gemäß dem Versprechen von OVHcloud in Bezug auf die Preistransparenz umfassen die Kosten sowohl den eingehenden als auch den ausgehenden Datenverkehr.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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