Datacenter-Bridging

Aktive Vollvermaschung

27. Januar 2011, 9:56 Uhr | Markus Nispel, Vice President Solutions Architecture bei Enterasys | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

Fazit

Der Kunde wird auf absehbare Zeit zwischen den beiden Verfahren wählen müssen. Und damit keine heterogenen Netze für die nächsten Monate, eher noch Jahre aufbauen können. Daher gilt es abzuwägen ob der Einsatz solcher neuen Standards heute viel Sinn macht. Viele mögen sich noch schmerzhaft an die Kosten proprietärer Abenteuer der Vergangenheit erinnern, ob nun proprietäre Routing-Protokolle oder Spanning-Tree-Modifikationen. Diesen Fehler sollte man nicht nochmals begehen – insbesondere nicht im neuen Herzen der Infrastruktur: des Datacenters. Die Stabiltität und Erfahrung mit neuen Protokollen und Standards sollte ebenfalls bei einer Entscheidung eine Rolle spielen. Mit RSTP/MSTP und LACP gibt es viele Netze heute, die mit höchster Verfügbarkeit und Umschaltzeiten weit unter einer Sekunde sehr gut funktionieren. Möchte man das aufs Spiel setzen?


  1. Aktive Vollvermaschung
  2. Datacenter-Bridging
  3. Unterschiede in der Standardisierung
  4. Fazit

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