Vmware-Studie: Unternehmensangestellte geben im Jahr rund 1,6 Millionen Euro für nicht genehmigte Cloud-Services aus

Versteckte Wolken

16. Mai 2013, 12:57 Uhr | Ralf Ladner | Kommentar(e)
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Der einfache Zugang zu Cloud-Lösungen begünstigt eine Schatten-IT in Unternehmen. Laut einer von Vmware in Auftrag gegebenen europaweiten Studie unter 1.500 IT-Professionals und 3.000 Angestellten werden in jedem Unternehmen durchschnittlich 1,6 Millionen Euro pro Jahr für nicht genehmigte Cloud-Dienste ausgegeben.

Unter den befragten IT-Entscheidern vermutet mehr als jeder Dritte (37%), dass andere Abteilungen mitunter kostenpflichtige Cloud-Dienste ohne offizielle Genehmigung nutzen. Trotz möglicherweise entstehender Sicherheitsrisiken sehen Unternehmen diese „Schatten-Clouds“ aber nicht gänzlich negativ, denn dadurch würden Innovationen im Unternehmen gefördert, schnelleres und effizienteres Arbeiten ermöglicht und Wettbewerbsvorteile erzielt.

In Deutschland sind sogar 80 Prozent der befragten IT-Entscheider davon überzeugt, dass die erworbenen Cloud-Lösungen und -Services von Vorteil sind. Damit stehen die sonst so skeptischen Deutschen den Schatten-Clouds positiver gegenüber als ihre europäischen Nachbarn. Im europaweiten Durchschnitt glauben 72% der Befragten, dass die Nutzung von Cloud-Angeboten, auch wenn sie gegebenenfalls nicht genehmigt sind, Vorteile verschafft, eine schnellere Reaktion auf Kundenanforderungen (49%) und die Förderung von Wachstum und Innovation im Unternehmen (34%) ermöglicht.
Dennoch bleiben Bedenken: Zwei Drittel der deutschen IT-Verantwortlichen sorgen sich über mögliche Kontrollverluste und Sicherheitsrisiken, bei ihren europäischen Kollegen ist es jeder zweite, der sich darüber Gedanken macht.

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