Cancom

Gut gefüllte Kasse für Übernahmen

10. Februar 2022, 10:01 Uhr | Autor: Martin Fryba | Kommentar(e)
Cancom-Chef Rudi Hotter
© Cancom

Für Cancom-Chef Rudi Hotter war 2021 „herausragend“. Die Umsätze, vor allem aber der Gewinn steigt zweistellig, der Auftragsbestand erreicht Rekordhöhe. Und doch kann der CEO im Jubiläumsjahr zum 30-jährigen Bestehen von Cancom nicht ganz zufrieden sein.

Ein Kursrutsch um satte acht Prozent begleitet Cancom bei der Vorlage der vorläufigen Geschäftszahlen 2021. Demnach weist das Systemhaus ein voraussichtliches Umsatzplus von 11,3 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro aus. So viel wie nie seit der Gründung des Systemhauses 1992. Cancom feiert dieses Jahr 30-jähriges Bestehen. Und es geht weiter mit eigentlich positiven Zahlen: Das Ebit kletterte sogar um über 30 Prozent auf 77,5 Millionen Euro, der operative Gewinn stieg auf 121,5 Millionen Euro (Ebitda) – das stärkste Wachstum seit zehn Jahren, so Cancom-Chef Rudi Hotter. Der Auftragsbestand zeigt einen Rekordwert an und werde „die weitere Geschäftsentwicklung zusätzlich unterstützen“, so der CEO.

Mit Blick auf die liquiden Mittel in Höhe von rund 700 Millionen Euro spricht Hotter sogar von einem „großen finanziellen Handlungsspielraum für Akquisitionen“. Und überhaupt tangiere das „Auf und Ab in der Corona-Pandemie“  und die „schwer kalkulierbaren Lieferengpässe bei IT-Hardware“ Cancom-Geschäftsergebnisse gar nicht so sehr. Sie seien auch ohne dieses Unwägbarkeiten  „als sehr gut einzustufen“, so der Vorstandsvorsitzende.

Allein mit Blick auf den Kurszettel trübt sich die Laune des Cancom-Chefs, wo das Münchner Systemhaus die Liste der Tecdax-Verlierer anführt. Auch binnen Jahresfrist tritt die Cancom-Aktie auf der Stelle.

Zuerst erschienen auf ict-channel.com.

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