Sie sind hier: Home

"Vision 2030": Bechtle peilt Umsatz von zehn Milliarden Euro an

Bechtle setzt sich neue Ziele. Bis 2030 will das IT-Systemhaus seinen Umsatz mehr als verdoppeln – auf insgesamt zehn Milliarden Euro. Besonders die Übernahmen der vergangenen Zeit könnten dafür die passende Basis geschaffen haben.

Thomas Olemotz Bechtle AG Bildquelle: © Bechtle

„Gerade in Zeiten wie diesen, die durch Schnelllebigkeit, Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und stetigen Wandel geprägt sind, ist eine Vision für ein erfolgreiches Unternehmen wichtig“, erklärt Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender von Bechtle

Bechtle hat die eigene Zielsetzung „Vision 2020“ erreicht – und das ein Jahr früher, als der Name der Strategie vermuten lässt. Laut dem Neckarsulmer IT-Systemhaus habe man die selbst vorgegebenen Marke von 10.000 Mitarbeitern kürzlich überschritten, der dreiköpfige Vorstand des Unternehmens hat daher in den vergangenen Monaten bereits eine „Vision 2030“ erarbeitet. „Gerade in Zeiten wie diesen, die durch Schnelllebigkeit, Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und stetigen Wandel geprägt sind, ist eine Vision für ein erfolgreiches Unternehmen wichtig“, erklärt Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender von Bechtle. „Die Vision 2030 gibt eine Richtung vor, sie setzt Leitplanken und bietet Orientierung über das Tagesgeschäft, ein Quartal oder ein Geschäftsjahr hinaus.“

Konkret will Bechtle in den kommenden Jahren den Umsatz mehr als verdoppeln. Lag er 2017 bei rund 3,7 Milliarden Euro, soll das Systemhaus bis 2030 die Zehn-Milliarden-Grenze knacken. „Wir formulieren mit der Vision 2030 ein realistisches Ziel, das motivierend wirkt und auf das es sich lohnt, hinzuarbeiten. Wir zeigen nicht nur einen weit entfernten Gipfel, sondern betonen den gemeinsamen Weg dorthin.“, so Olemotz.

Mit welchen Bereichen Bechtle das neu gesteckte Ziel erreichen will, hat das Unternehmen hingegen noch nicht bekanntgegeben. Eine wichtige Basis bilden jedoch die Übernahmen der vergangenen Zeit. So hat der IT-Dienstleister nicht nur den französischen E-Commerce-Anbieter Inmac Wstore gekauft, sondern darüber hinaus auch den Netzwerkspezialisten BT Stemmer, die Schweizer Eyolusys sowie den ebenfalls aus der Schweiz stammenden IT-Dienstleister Acommit.