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Workplace as a Service gewinnt an Fahrt: Also baut WaaS-Angebot weiter aus

Also baut sein WaaS-Konzept aus und bietet dem Fachhandel ein Self-Service-Modul, das den Vertrieb unter eigener Marke ermöglicht. Zusätzlich hat der Distributor sein Portfolio um neue Finanzdienstleistungen erweitert, die den Channel besonders bei IT-as-a-Service-Konzepten unterstützen sollen.

Also Blome Schwitzki Ruhland Bildquelle: © Also

Simone Blome-Schwitzki, Sprecherin der Geschäftsführung, und Andreas Ruhland, Director Business Development bei Also

Vor zwei Jahren hat Also sein Workplace-as-a-Service-Angebot gestartet, über das Reseller ihren Kunden Hard- und Software für den Arbeitsplatz im Rahmen eines Mietmodells anbieten können. Laut Simone Blome-Schwitzki, Sprecherin der Geschäftsführung bei Also, laufe der Bereich sehr gut, der Distributor erhalte viele Leads, vor allem im zwei- bis dreistelligen Seat-Bereichen. Eine Erweiterung des Modells soll das Konzept jetzt noch weiter befeuern: Also bietet Fachhandelspartnern ein Self-Service-Modul für das WaaS-Geschäft. Reseller können das sich aktuell in der Testphase befindliche Modul auf der Website integrieren und den WaaS kundenseitig unter eigener Marke vertreiben. Shop und Konfigurator sollen dabei weitreichende Individualisierungsmöglichkeiten sowie ein breites Angebot aus Hardware, Software, Support, Managed Services und Finanzdienstleistungen umfassen.

Die gesamte Abwicklung des WaaS-Angebotes läuft auch im Falle des Moduls über Also. Für Reseller, die aber sowohl bei Website als auch Vertrag den Kontakt zum Endkunden nicht aus der Hand geben wollen, bietet der Distributor ein neues Finanzierungskonzept: Statt einem klassischen Provisionsmodell kauf der Händler die Waren ein, um diese anschließend an Also Financial Services zu verkaufen. Den Mietvertrag schließt der Reseller dabei mit dem Endkunden ab, Also übernimmt jedoch den Rateneinzug und damit das Bonitätsrisiko. Die Flexibilität des Modells nehme laut Blome-Schwitzki so deutlich zu. „Damit öffnen wir Türen für unsere Fachhandelspartner, die WaaS in Eigenregie betreiben wollen. Jetzt können sie ihren Vertrieb mit WaaS stärken und die Kundenbindung fördern.“ Immerhin würden sich viele Reseller noch schwer damit tun, „wenn andere Unternehmen mit den eigenen Kunden einen Vertrag machen“.

Erweitertes Finanzdienstleistungs-Portfolio

Auch über das WaaS-Angebot hinaus erweitert Also das eigene Finanzdienstleistungs-Portfolio. Der Fokus liegt hier besonders auf dem Managed-Services-Geschäft und dem sogenannten „Consumptional Business“. In diesem Bereich fasst der Distributor alle IT-as-a-Service-Modelle zusammen. Die Finanzdienstleistungen sollen die Flexibilität erhöhen und gerade das finanzielle Risiko des Fachhandels minimieren – ab einem Vertragswert von 1.000 Euro.

Also will Resellern im Rahmen des MSP-Mietmodells verschiedene Vorteile bieten: Ein juristisch fundiertes Vertragswerk, eine anpassbare Vertragslaufzeit und flexible Inhalte. Sollte beispielsweise ein Mitarbeiter des Kunden das Unternehmen verlassen, kann er die Lösung des gemieteten IT-Arbeitsplatzes zurückgeben – der Vertrag wird entsprechend geändert. Alleinstellungsmerkmal des Modells sei darüber hinaus, dass sich alle Produkte intergieren lassen, beispielsweise auch Software oder Produkte, die nicht aus dem Also Portfolio stammen. „Es sind keine Produkte oder Konzepte ausgeschlossen“, sagt Blome-Schwitzki. „Mit diesem MSP-Finanzierungskonzept reagieren wir auf die Wünsche unserer Reseller, setzen die Strategie des Consumptional-Business-Modells der Also und der Reseller konsequent um und erreichen einen weiteren Meilenstein bei der Optimierung des Servicegeschäftes für unsere Reseller.“