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TOP 2018: Wie Ingram Micro dem verschärften Wettbewerb begegnen will

Zum 19. Mal veranstaltete der Distributor Ingram Micro seine Hausmesse TOP. Auf der Pressekonferenz gab der neue Deutschlandchef Alexander Maier Einblick in die künftige Strategie des Unternehmens.

Ausstellungsbereich der IM TOP 2018 Bildquelle: © Ingram Micro

Ingram Micro wolle die „Schlagkraft erhöhen“, denn der Wettbewerb verschärfe sich monatlich, so Alexander Maier, Vizepräsident und Deutschlandchef des Distributors. Ein Konsolidierungsprozess sei unumgänglich. Wie das aussehen soll, skizzierte Maier im Rahmen der Pressekonferenz zur TOP 2018. Seit Januar ist er im Amt und schon damals wurde eine strategische Neuausrichtung angekündigt. Inzwischen seien Aktivitäten mit wenig Wertschöpfung unter die Lupe genommen worden, man wolle mehr in Wachstumsbereiche investieren und sich zum Full-Service-Provider entwickeln. Die bisherige Trennung von B2B- und B2C-Vertrieb wurde aufgehoben, die Cybersecurity-Kompetenz soll künftig gestärkt werden.

Alexander Maier, Vice President und Deutschlandchef von Ingram Micro Bildquelle: © Ingram Micro

“Die Neuausrichtung von Strategie und Unternehmen hat begonnen”, so Alexander Maier, Deutschland-Chef von Ingram Micro.

Das Dienstleistungsportfolio wurde um IT Asset Disposition (ITAD) erweitert, das ein nachhaltiges Recycling und die Wiederverwertung von alten und gebrauchten IT-Produkten beinhaltet – inklusive zertifizierter Datenlöschung. Dies erfolgt am Standort in Straubing, von wo aus deutsche und europäische Kunden betreut werden. Bis zu 10.000 IT-Geräte könnten pro Monat erfasst und bearbeitet werden.

Um Reseller in ihrer Rolle als Managed Service Provider zu unterstützen, stellte der Distributor das „Ingram Micro Cockpit“ vor. Damit soll sich der Zustand der IT-Umgebung in Bezug auf Kosten, Nutzen, Auslastung und weitere Kennzahlen und KPIs überwachen, reporten und gegebenenfalls optimieren lassen. Das Cockpit ist hersteller- und systemübergreifend ausgerichtet. Die mobile Cloud-Lösung startet mit den Herstellern Dell EMC, HP Enterprise und Net App und soll künftig durch weitere erweitert werden.