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Ostern, Frühlingsanfang, Black Friday: Belastungsspitzen zu Feiertagen meistern

Das Osterwochenende, die Advents- und Weihnachtszeit, aber auch importierte Shopping-Tage wie Black Friday fordern nicht nur den stationären Einzelhandel, sondern auch Online-Shopping-Plattformen, in besonderem Maße. Wie das zu meistern ist, erläutert Alexander Hock, Geschäftsführer von ANWR Media.

Geschwindigkeit Bildquelle: © 123rf

Pumps, Sandaletten, Budapester, Flip Flops, Sneaker, Peeptoes – es gibt wenige Produktkategorien, die so vielfältig sind wie Schuhe. Kein Wunder: Ein Outfit ohne Mantel ist möglich, ohne Schuhe nicht. Deshalb ist es auch eine besondere Herausforderung, einen Online-Shop rund um ein High-Interest-Product wie Schuhe zu entwickeln, der nicht nur die geschmacklichen Bedürfnisse der Verbraucher befriedigt, sondern auch deren Kaufgewohnheiten perfekt abbildet. Besonderen Zeiten wie aktuell Ostern oder dem Frühlingsanfang, aber vor allem auch Weihnachten und Aktionstagen wie Black Friday, kommen dabei eine besondere Bedeutung zu. Logistisch wie technisch. Vor allem, weil das Geschäftsmodell von schuhe.de ein anderes ist als das anderer Shopping-Plattformen. Unsere „Lager“ sind rund 1.650 Schuhhändler in ganz Deutschland, wir bringen deren Warenbestand also zusätzlich in den Online-Abverkauf und müssen also auch Sorge dafür tragen, das die Anbindung an deren Warenwirtschaftssysteme reibungslos funktioniert.

Automatisierte Warenverfügbarkeits-Updates

schuhe.de hat in der Regel eine abrufbare Verfügbarkeit von rund 10 Millionen Produkten über die angeschlossenen Händler. Die besondere Herausforderung ist, dass die Warenbestände auch laufend aktualisiert werden. Dies geschieht natürlich automatisch, wenn ein Paar über schuhe.de direkt verkauft wird. Dies muss aber auch abgebildet werden, wenn ein Händler ein Paar stationär absetzt, das dann nicht mehr über den Online-Shop verfügbar ist. Deshalb haben wir unsere Systeme so optimiert, dass von jedem Händler im 15- bis maximal 30-Minutentakt ein Warenverfügbarkeits-Update an die Server übermittelt wird. Wird ein Produkt abverkauft, wird dies innerhalb von 5 Minuten verarbeitet.

Kapazitäten und Auslastungsspitzen entscheidend

Besonders stark belastet werden die Server und Rechenzentren dabei natürlich zu Spitzenzeiten, wie jetzt zu Ostern. Wobei schuhe.de hier extrem gut aufgestellt ist. Unser letzter Shop-Ausfall ist etwa fünf Jahre her und hat sich auch damals auf wenige Minuten beschränkt. Heute ist die Plattform so solide, dass selbst Faktor 7 des üblichen Traffics problemlos bewältigt werden kann. Selbst zu absoluten Spitzenzeiten wie 3 Tage vor Weihnachten, Wintereinbrüchen & Co. wurde Faktor 4 bis maximal 5 noch nie überschritten. Um hier absolut sicher zu sein, sind die Systeme mehrfach redundant. Das heißt, die Serverarchitektur  und Datenbanken sind mehrfach gedoppelt und auf verschiedene dezentrale Rechenzentren verteilt, sodass Ausfälle wirkungslos bleiben. Besonders wichtig ist dies, weil wir durch Kooperationen mit ebay und Zalando die Waren von schuhe.de auch über deren Marktplätze verkaufen und hierdurch zusätzlich starke Reichweite, Präsenz und Abverkaufsmöglichkeiten generieren.