Anhebung der Prognose

Telefónica verzeichnet Rekord-Mobilfunkumsatz

O2 Tower München
© Telefónica Deutschland

In den Monaten Juli bis September stieg der Serviceumsatz bei Telefónica Deutschland verglichen mit dem Vorjahresquartal um 4,4 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro: ein Rekord für den Telekommunikationsanbieter, der unteren anderem von einem erhöhten Interesse an der Kernmarke O2 profitiert.

Mit seinen Mobilfunkdienstleistungen hat der Telekommunikationsanbieter Telefónica Deutschland im dritten Quartal nach eigenen Angaben so viel erlöst wie noch nie. Neben einem höheren Interesse an der Kernmarke O2 spielten Telefónica auch steigende Umsätze pro Kunde in die Karten. Inklusive des erhöhten Erlöses aus Hardware-Verkäufen und DSL kommt das Unternehmen auf einen Quartalsumsatz von knapp zwei Milliarden Euro, was einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Im operativen Geschäft verbuchte Telefónica Deutschland ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Oibda) von 613 Millionen Euro und damit drei Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Unterm Strich blieb bei Telefónica Deutschland ein Gewinn von 227 Millionen Euro hängen. Dabei wirkte sich der Verkauf einer zweiten Tranche von Dachstandorten an die Telefónica-Tochter Telxius positiv aus. Dieser steuerte gut 262 Millionen Euro bei.

Basierend auf der guten Entwicklung blickt der Vorstand um Konzernchef Markus Haas mit Optimismus auf das Gesamtjahr. So soll das Betriebsergebnis (Oibda) nun im niedrigen mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Bereits zuvor hatte der Vorstand seine Prognose erhöht und ein Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahreswert in Aussicht gestellt. Das Ziel für den Gruppenerlös bleibt hingegen bei einem leichten Plus. Bei den Investitionen rechnet Telefónica mittlerweile mit weniger als den bislang ins Auge gefassten 17 bis 18 Prozent gemessen am Umsatz.

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