LTE

Gestatten: LTE. Besondere Fähigkeiten: Teamfähig, zuverlässig, flexibel

29. November 2011, 13:30 Uhr | Walter Haas, CTO bei Huawei Germany | Kommentar(e)
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Die Erwartungen an LTE hängen hoch. Die einen wollen, dass der neue Mobilfunkstandard weiße Flecken von der Breitband-Landkarte tilgt. Andere hoffen selbst in Extrembedingungen auf Cloud-Dienste, etwa bei hohem Tempo in fahrenden Autos. Damit das auf lange Zeit nicht nur Zukunftsmusik bleibt, müssen LTE-Lösungen möglichst eng mit bestehenden Mobilfunktechnologien interagieren.

Der UMTS-Nachfolger LTE (Long-Term-Evolution) startet derzeit in Deutschland durch. Und selbst weitab von Ballungsräumen weckt LTE große Hoffnungen – nämlich als drahtloser Breitbandzubringer in bislang unterversorgten Regionen, wo sich Investitionen in Kabelanschlüsse wirtschaftlich nicht rechnen. Gerade für ländliche Gebiete mit geringer Bevölkerungsdichte dürfte sich LTE als preiswertes Ticket für die High-Speed-Anbindung erweisen. Auch in Kreisen der D21-Initiative geht man davon aus, dass diese Technologie die weißen Flecken auf der deutschen Breitband-Landkarte schneller als bisher erwartet ausradieren könnte.

Gleichwohl: Weder in Deutschland noch anderswo beginnt der Auftritt von LTE mit einem Big-Bang. Stattdessen wird der neue Standard über viele Jahre hinweg mit Vorgängern wie GSM, UMTS und CDMA koexistieren. Wie gut die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Technologien funktioniert, davon hängt es ab, ob sich neue LTE-Dienste nahtlos in das bestehende Servicespektrum einfügen lassen. Und eben diese Integrationsfähigkeit entscheidet letztlich über die LTE-Akzeptanz bei den Kunden.

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  1. Gestatten: LTE. Besondere Fähigkeiten: Teamfähig, zuverlässig, flexibel
  2. Kompatibilität auf allen Ebenen
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