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Cumulocity IoT: Edge-Computing wird immer greifbarer

Die Software AG veröffentlicht Release 9 ihrer Cloud-Plattform Cumulocity IoT. Die neue Version enthält unter anderem zusätzliche Funktionen für die Edge-Verarbeitung.

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Die Software AG stellte die neue Version (Release 9) ihrer offenen Cloud-Plattform Cumulocity IoT vor. Die Architektur der Plattform wurde mit zusätzlichen Funktionen für die Edge-Verarbeitung ausgestattet: Durch die Option Cumulocity IoT in mehreren Clustern zu Installieren soll die Hochvervügbarkeit erweitert  und damit Service-Providern ein ausfallsicheres Lösungsangebot zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren lassen sich nun ohne Programmieraufwand Geräte integrieren, die Low-Power-WAN-Technologien (LPWAN) für die Fern- und Langzeitüberwachung bei niedriger Bandbreite unterstützen, einschließlich Narrowband IoT (NB-IoT), Lightweight M2M (LWM2M) und Long Range (LoRa).

Cumulocity IoT der Software AG eignet sich für den Cloud-, On-Premise- und Edge-Betrieb und gibt Unternehmen und Service-Providern freie Hand bei der Gestaltung, Erstellung, Implementierung und Erweiterung ihrer verteilten IoT-Installationen.

Leistungsfähige verteilte Architektur und Edge-Verarbeitung
Durch die verbesserte verteilte Architektur und Edge-Verarbeitung bietet Release 9 der Plattform Cumulocity IoT: Betriebsautonomie der Geräte, erweiterte Verarbeitung lokaler Daten, reduzierte Datenströme und kürzere Reaktionszeiten. Die Benutzer können ihre Dashboards, Analysemodelle, Integrationsfunktionen und Anwendungen sowohl an der Netzwerkperipherie (Edge) als auch in der Cloud verwenden. Dabei verringern sie nicht nur die Bandbreite, sondern sparen auch Kosten ein und erhöhen die Sicherheit.

“Unsere neue Edge-Verarbeitung verleiht der Endbenutzeranwendung größere Autonomie”, erklärt Bernd Gross, Senior Vice President, IoT und Cloud bei der Software AG. Edge-Erweiterungen wie die Anbindung industrieller Feldbusse, Filter für die Datenweiterleitung, Verbreitung von Analysen oder die zentralisierte Verwaltung der Edge-Plattform sollen Nutzern eine umfassende, automatisierte und flexibel skalierbare Kontrolle über die IoT-Architektur verschaffen. “Die Entwicklung eigenständiger Geräte wie selbstfahrender Autos, Drohnen und anderer IoT-Geräte schreitet rasch voran und verdrängt Cloud-Dienste, da die Verarbeitung zunehmend an die Netzwerkperipherie verlagert wird”, so Gross weiter. Da das Edge-Computing immer greifbarer werden, sei es für Unternehmen wichtig die an der Peripherie erfassten Daten zu aggregieren und in Echtzeit zu analysieren.