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Vier Erfolgsfaktoren für Unternehmen: Innovativ weiterdenken

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Nicht im Stillstand verharren

2. Einen Innovations-Hub etablieren
Es ist entscheidend, Innovationen einen entsprechend hohen Stellenwert im Unternehmen einzuräumen. Damit jedoch ein Vorstandsmitglied zu beauftragen, ist eine teure und unnötige Angelegenheit. Um Innovation zu möglichst geringen Kosten zu fördern, kann es viel sinnvoller sein, ein Innovationszentrum zu schaffen. Dieser sogenannte „Innovations-Hub“ ist eine Gruppe, die die Kontinuität der Innovation innerhalb des Unternehmens durch Design Thinking, Prototyping, schnelle Iterationen, Tests usw. gewährleistet und fördert. Dieser Hub dient auch anderen Mitarbeitern als Anlaufstelle, um eigene Ideen einzubringen.

3. Die Innovationskultur fördern
In Anlehnung an den vorherigen Punkt ist es auch wichtig, eine Innovationskultur im gesamten Unternehmen zu schaffen. Dafür ist es notwendig, ein Klima zu etablieren, in dem es keine „falschen Ideen“ gibt. Die Mitarbeiter müssen sich trauen, ihre Ideen mitzuteilen oder sich aktiv an der Innovation zu beteiligen. Gleichzeitig müssen sie jedoch auch über den Innovations-Hub informiert werden. So können sie erkennen, dass jeder einen wichtigen Beitrag leisten kann. Je mehr Ideen sie teilen, desto größer ist die Chance, einen außergewöhnlichen Treffer zu landen.

4. Einen eigenen Hackathon organisieren
Für einige Unternehmen kommt diese Idee sicherlich sehr überraschend, jedoch kann es wirklich hilfreich sein, einen internen Hackathon zu organisieren. Auf diese Weise können funktionsübergreifende Teams auf eine unterhaltsame und gleichzeitig aktive Weise an der Bewältigung der strategischen Herausforderungen mitarbeiten.

Für die Umsetzung aller vier Aspekte eignet sich der Einsatz einer Low-Code-Entwicklungsplattform. Dabei handelt es sich um ein System, das die Entwicklung von Anwendungen (Apps) durch eine unkomplizierte Drag-und-Drop-Modellierung ermöglicht – anstatt mit aufwendigem, manuellem Programmiercode. So lassen sich selbst ausgefallene Ideen sofort testen, ausrollen und optimieren, wobei die Mitarbeiter bei der (Weiter-)Entwicklung eine wichtige Rolle spielen – ganz gleich, ob mit oder ohne IT-Kenntnisse. Low-Code-Frameworks sorgen für eine deutlich höhere Entwicklungsgeschwindigkeit. Unternehmen, die darauf keinen Wert legen, werden schnell feststellen, dass sie hinter der Konkurrenz zurückbleiben – und dass die Digitale Transformation an ihnen vorbeizieht. Nicht im Stillstand verharren, sondern stattdessen innovativ weiterdenken und neue Chancen für sich nutzen – das sollte das Motto aller Business-Entscheider sein.

Martin Otten ist Director Sales DACH und Continental Europe bei OutSystems