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Virtualisierung: Vorbei die Zeiten der Turnschuh-Administration

Der Einsatz mobiler Devices in Unternehmen steigt kontinuierlich. Der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen der Mitarbeiter und die generellen Entwicklungen der Digitalisierung sind hierfür wichtige Treiber. Ein Beitrag über die Aspekte bei der Bereitstellung virtueller Anwendungen und Desktops.

Turnschuh Bildquelle: © fotolia.com

Mobiles Arbeiten für den modernen Mitarbeiter bedeutet schon längst nicht mehr von einem vorher festgelegten mobilen Endgerät aus zu arbeiten, sondern geräteunabhängig auf Anwendungen und Daten zuzugreifen und damit flexibel zu arbeiten. Auch durch Modelle wie Bring Your Own Device (BYOD), Choose Your Own Device (CYOD) oder Corporate Owned, Personally Enabled (COPE) können Unternehmen die Flexibilität bei der Arbeit erhöhen, in dem Mitarbeiter frei entscheiden können, welche Endgeräte am besten zu ihren Bedürfnissen passen. Zu diesem Zweck setzen Unternehmen vermehrt auf Management-Lösungen, mit denen sie Mitarbeitern Anwendungen und Desktops unkompliziert und kosteneffizient bereitstellen können. Die Virtualisierung macht genau dies möglich. Die Vorteile liegen im Gegensatz zu traditionellen Lösungen, die oftmals in ihrer Handhabung sehr komplex sind, auf der Hand: Einfachere Updates, Upgrades und Rollouts der Anwendungen, erhöhte Sicherheit bei Anwendungen und Endgeräten, sowie das geräteunabhängige Bereitstellen jeder Anwendung. Mit modernen Lösungen kommen auch IT-Administration kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) heutzutage in den Genuss leistungsstarker Managementlösungen – und das kosteneffizient.

Zentrales Management reduziert Komplexität
Die IT-Administration muss immer mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigen – das Aufgabenvolumen nimmt stetig zu. Daher unterstützen leistungsstarke Lösungen IT-Verantwortliche dabei, zeitaufwändige und alltägliche Prozesse zu vereinfachen oder bestenfalls zu automatisieren. Damit Unternehmen schnell und unkompliziert die nötige Umgebung für das Bereitstellen virtueller Anwendungen und Desktops implementieren können, sollten Admins beispielsweise einen Windows-Server einer Server-Farm mit wenigen Klicks hinzufügen können. Anwendungen, die dann bereits auf dem Server verfügbar sind, sollten von der Management-Lösung erkannt und der Server automatisch konfiguriert werden. Die Verantwortlichen sparen dann viel Zeit und die Fehlerquote aufgrund falscher Konfiguration nimmt ab. Einige Lösungen bieten auch Assistenz-Systeme an, die Admins bei der Veröffentlichung von Anwendungen unterstützen. Ein weiterer positiver Effekt einer Remote-Lösung, die eine zentrale Verwaltung der IT-Umgebung zulässt, ist die einfache und schnelle Installation und Aktualisierung von Anwendungen. Die Zeiten der Turnschuh-Administration sind damit endgültig vorbei und der Administrator kann sich wieder anderen wichtigen Aufgabenbereichen widmen.