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All-IP: Nicht immer besser – aber zukunftssicher

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Expertenkommentar: Ein gemeinsames Netzwerk

Regina Dettmer Bildquelle: © Auerswald

Marketingmanagerin bei Auerswald

Regina Dettmer: Der Übergang zu All-IP ist von enormer Bedeutung und erschließt auch dem Mittelstand ganz neue Möglichkeiten. Denn auch in mittelständischen Unternehmen entscheidet nicht zuletzt die Kommunikation darüber, ob geschäftliche Prozesse erfolgreich abgewickelt werden können. All-IP wird hier künftig eine Schlüsselstellung einnehmen. Es erleichtert den Arbeitsalltag und beschleunigt interne wie externe Kommunikationsabläufe. Alle bekannten Kommunikationsdienste wie Telefon, E-Mail, Instant Messaging, Videokonferenzen oder standortübergreifendes Präsenzmanagement lassen sich aufgrund von All-IP über ein gemeinsames Netzwerk integrieren. Das steigert die Effektivität und reduziert zugleich den Aministrationsaufwand.

Die Einrichtung außenliegender Nebenstellen beispielsweise ist eine typische Funktionalität, die sich aufgrund der Umstellung ergibt. Die Telefone externer Mitarbeiter können ungeachtet der räumlichen Entfernung via Internetverbindung (VPN) an der Telefonanlage der Unternehmenszentrale betrieben werden. Ein zweites herausragendes Beispiel ist die Integration von Telefonie und Gebäudeautomation: Die Nutzung des All-IP-Protokolls ermöglicht die Interaktion von Telefonen mit Türsprechanlagen, IP-Videokameras sowie Smart-Building-Systemen zur Licht- oder Temperatursteuerung.