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HPE und Rackspace: Erste Open Stack Private Cloud mit Pay-per-Use-Infrastruktur

Pay-as-you-go: Also nur das bezahlen, was auch genutzt wird – dieses Modell gibt es nun auch für die Open Stack Privat Cloud. Hewlett Packard Enterprise und Rackspace haben dazu eine Partnerschaft geschlossen.

Kosten sparen durch mehr Energieeffizienz im Datacenter. Bildquelle: © pixabay-geralt

Mit der gemeinsamen Lösung von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Rackspace sollen Unternehmen nun in einer Private-Cloud-Umgebung von Public-Cloud-Vorteilen profitieren können, wie einem nutzungsbasierten Preismodell, flexibler Infrastruktur und vereinfachter IT. Dabei könne sich die Privat-Cloud-Umgebung im eigenen Rechenzentrum befinden, in einer Colocation-Einrichtung oder einem durch Rackspace verwalteten Data Center. Antonio Neri, President von HPE erwartet, “dass diese einfache Pay-per-Use-Technologie die Art und Weise verändert, wie Unternehmen Technologie-Entscheidungen treffen.“ Nach Angaben von Rackspace sei dies die erste Pay-as-you-go Open Stack Private Cloud weltweit, die als Managed Service bereitgestellt wird. Zu den Vorteilen zählen:

„Pay-as-you-go“-Preismodell
Mit Hilfe von HPE Flexible Capacity bezahlen Kunden nur die tatsächliche Nutzung. Damit lassen sich die Kapazitäten einer Private Cloud enger an das Wachstum und Spitzenzeiten anpassen, ohne für zusätzliche festgelegte Kapazitäten zu zahlen. Dieses flexible Kapazitätsmodell soll nach Angaben von Rackspace wirtschaftlich effizienter sein als die Public Cloud.

Agilität und sofortige Skalierbarkeit
Kunden können die Größe ihrer gesamten Private-Cloud-Umgebung in wenigen Minuten skalieren. Zusätzliche Kapazitäten sollen bei Bedarf sofort zur Verfügung stehen. So erhalten Kunden die Vorteile einer Private Cloud in punkto Sicherheit und Performance und gleichzeitig die sofortige Skalierbarkeit ihrer gesamten Private Cloud wie bei einer Public Cloud.
 
Sicherheit und Kontrolle ohne Vendor Lock-in
Mit dedizierter Hardware können Kunden die Performance ihrer Anwendungen optimieren, ohne von anderen Kunden gestört zu werden. So ließen sich laut Rackspace Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Compliance und Datenhoheit einfacher erfüllen. Zusätzlich vermeiden Unternehmen einen Vendor Lock-in, da die Lösung auf Open Stack basiere. Dank standardbasierter Schnittstellen und einem transparenten Code könnten sie Kunden an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen.

Die von Rackspace und HPE bereitgestellte Open Stack Privat Cloud mit Pay-per-Use-Infrastruktur soll weltweit ab dem 28. November verfügbar sein.