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Vernetztes IoT: Vom Smart Building zur Smart City

Das Internet wird zunehmend durch die Anbindung intelligenter Gegenstände ergänzt und unterstützt den Menschen so immer mehr im Alltag. Begonnen hat alles mit einzelner Sensoren, die nun intelligente Geräte vernetzen, Daten in die Cloud schicken und immer neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen.

Smart City Bildquelle: © Fotolia

Die Sinnesorgane der Gebäude – das sind elektronische Sensoren, die bereits der klassischen Gebäudeautomation erlauben, die Beleuchtung, Beschattung und das Raumklima zu steuern. Das “Internet der Dinge” fügt der klassischen Gebäudeautomation neue Dimensionen hinzu, indem Sensordaten an Cloud-basierte IT-Plattformen übermittelt werden, die die Daten mit weiteren, im Netz vorhandenen Informationen und intelligenten Datenanalysewerkzeugen verknüpfen. Dies ermöglicht eine ganz neue Dimension an Dienstleistungen und Geschäftsmodellen.

Batterielose Geräte, die per Funk kommunizieren, spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Ein ständiger Batteriewechsel oder Ausfälle durch schwache Batterien wären in einem Bürokomplex, in dem mehrere Hundert oder gar Tausende Sensoren zum Einsatz kommen, undenkbar und für Gebäudebetreiber, Facility Manager als auch Nutzer inakzeptabel.

Flexible und offene Systeme auf Funkbasis
Die Zeiten der in sich geschlossenen Systeme sind eindeutig vorbei: Heute werden vor allem übergreifende Lösungsansätze bevorzugt, in denen Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können und sich flexibel erweitern lassen wie mit dem international standardisierten EnOcean-Funkstandard (ISO/IEC 14543-3-1X).

Wenn möglichst viele Sensoren und Schalter verfügbar sein sollen, eignen sich kabelgebundene Systeme kaum. Es wäre zu aufwändig und unflexibel, jeden Sensor mit einer eigenen Leitung zu bestücken. Funksysteme sind hier kabelgebundenen Lösungen weit überlegen. Rauchmelder, Sensoren für Anwesenheit, Temperatur, Luftqualität und Licht oder Schalter: Ohne Kabelzwang lassen sich diese Systeme genau dort anbringen, wo sie wirklich gebraucht werden. Zeitgleich behält man die Flexibilität, das System nachträglich um neue Produkte und zusätzliche Sensoren zu erweiterten, ohne dass Wände aufgebrochen werden müssen.

Im Unterschied zu anderen Funktechnologien arbeiten EnOcean-Funksensoren ohne Kabel und ohne Batterien. Sie gewinnen stattdessen mithilfe miniaturisierter Energiewandler ihre Energie aus der Umgebung (Bewegung, Licht, Temperaturunterschiede). Dadurch lassen sich Geräte flexibel platzieren und sind zudem noch wartungsfrei.