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IoT in der Logistik: Optimierungspotenzial identifizieren und nutzen

In der Logistik steht die Revolution in Sachen Digitalisierung erst noch bevor. Dabei hilft es, den umfangreichen Anwendungsbereich des IoT erst in Unterkategorien wie Flotten-, Transportation- und Warehouse-Management zu unterteilen und sich dort auf die Suche nach Optimierungspotenzial zu machen.

Datenanalyse in Echtzeit Bildquelle: © Fotolia, James Thew

IoT ist überall – und doch nicht greifbar. Es hilft, das Thema wörtlich zu nehmen: Es geht um Dinge. Eben diese Dinge können mit Sensoren ausgestattet werden, die unterschiedliche Werte messen. Das erlaubt dem Anwender, Dinge zu orten, zu verwalten, zu steuern und Einfluss auf die Dinge und Prozesse zu nehmen. In einem weiteren Schritt gilt es, Daten auch in Zusammenhang zu setzen und mithilfe von Analytics-Lösungen nach neuen Informationen und Korrelationen zu suchen. Manchmal sind notwendige Sensoren schon eingebaut, wie etwa im Kühlschrank – geht die Tür auf, geht das Licht an. Sensorik in seiner einfachsten Form. Andere Dinge kann man mit einem Sensor ausstatten, um auch weniger offensichtliche Messwerte zu erhalten. Aufgrund der steigenden Nachfrage- und Produktionszahlen werden Sensoren jeglicher Art immer günstiger. Auch die Vielfalt von Sensoren für verschiedene Anforderungen steigt entsprechend.

Investitionen im IoT-Bereich sind für Unternehmen nicht nur sinnvoll, sondern auch unvermeidbar, wollen sie wettbewerbsfähig bleiben. Die Logistik-Branche wird hier nach Experteneinschätzungen einer der Vorreiter sein: Laut einer BCG-Studie werden Unternehmen aus dem Transport- und Logistik-Bereich bis zum Jahr 2020 jährlich 40 Milliarden Dollar für IoT-Technologie und Lösungen ausgeben, um ihre Supply Chain, ihre Fahrzeugbewegungen oder ihren Waren- und Güterverkehr zu optimieren.