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Strategische Neuausrichtung: dtms trennt sich von atms

Mit der atms in Wien hat sich seit 2001 ein österreichischer Anbieter für Service-Rufnummern, Messaging-Services und weitere telekommunikationsbasierte Dienste etabliert. Im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung trennt sich die dtms nun von dieser Tochtergesellschaft.

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Grund hierfür: Die Wachstumsfelder der beiden Gesellschaften erfordern unterschiedliche Schwerpunkte in der künftigen Unternehmensausrichtung.

KI im Fokus
Innovative Kundendialog-Lösungen auf der Basis Künstlicher Intelligenz (KI) werden in Zukunft den Kern des Business der dtms in Mainz prägen. Das Portfolio verschiebt sich damit noch stärker zum cloud-basierten Software- und Anwendungsgeschäft, für das auf Basis der neuen digicom-Plattform branchenspezifische KI-Lösungen entwickelt werden. Traditionelle Produkte wie Service-Rufnummern bilden im Kundendialog die Basis der Erreichbarkeit, gleichzeitig wird etwa durch die automatisierte Beantwortung von Anfragen im Service- und Contact-Center neue Wertschöpfung generiert, gerade in größeren Unternehmen mit entsprechend hohem Anfrageaufkommen. Die atms-Gruppe mit ihren Standorten in Wien und Graz wird dagegen auch weiterhin ihr breites Angebot an Kundendialoglösungen aus den Bereichen Servicerufnummern, Messaging-Services und Voice over IP-Diensten in den Zielmärkten anbieten, und sich dahingehend weiterentwickeln.

Disruptives Denken erfordert auch einen Wandel der Strukturen
„Mit digicom und digicom ai haben wir eine technische Plattform zur Marktreife geführt, mit der sich die dtms auf das globale Wachstumsfeld der KI ausrichtet“, fasst Thomas Lang, CEO dtms, die Strategie zusammen. „Um unseren Wettbewerbsvorteil in diesem Bereich auszubauen, ist eine Konzentration auf das Wesentliche erforderlich – sowohl bei den Management-Ressourcen, als auch bei der Aufstellung unserer Unternehmensgruppe.“ Die Planungen der dtms fokussieren sich vor allem auf den dynamischen Ausbau des KI-Teams, um die zahlreichen Kundenprojekte schnell und effizient umsetzen zu können. Darüber hinaus wird die Entwicklung von weiteren Standardanbindungen an gängige CRM- und ERP-Systeme forciert, ebenso wie der Aufbau von Partnervertriebsstrukturen, gerade auch in den wichtigsten europäischen Märkten sowie dem US-amerikanischen Markt.