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Verizon Report: State of the Market: Internet of Things 2017

Der Verizon Report "State off the Market: Internet of Things 2017" zeigt, dass für Unternehmen das wichtigste Argument bei der Einführung des IoT die Möglichkeit zur Umsatzsteigerung ist. Standards, Sicherheit, Interoperabilität und Kosten lösen jedoch bei Führungskräften Bedenken aus.

IOT Bildquelle: © Fotolia / photon_photo

Das Internet of Things steht im Mittelpunkt des digitalen Wandels: 73 Prozent der Führungskräfte befassen sich aktuell mit diesem Thema oder sind dabei, es einzuführen. Zwar sind die verarbeitende Industrie, das Transportwesen und Versorgungsunternehmen für den größten Prozentsatz an Investitionen verantwortlich, doch nirgends wachsen die Ausgaben für IoT so stark wie im Bereich Versicherungen und Verbrauchsgüter: 8,4 Milliarden vernetzte “Dinge” sind 2017 in Gebrauch – eine Steigerung um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Angetrieben wird die Einführung des IoT durch neue Netzwerktechnologien, die Aussicht auf Kostensenkungen sowie durch regulatorischen Druck. Führungskräfte beobachten deshalb nicht mehr nur, sondern werden immer mehr Teil des Geschehens. “Im vergangenen Jahr haben Innovatoren in den Bereichen Energie, Healthcare, Bauwesen, Verwaltung und Agtech – um nur einige zu nennen – nicht nur Pilotprojekte gestartet, sondern auch in vielen Fällen IoT-Technologien eingeführt, mit deren Hilfe sie Geschäftsabläufe effizienter gestalten und Anlagen besser überwachen und verwalten können, um so unter dem Strich profitabler zu sein. 2017 kamen zu verändertem Verbraucherverhalten und zum Zwang zu Kostensenkungen technologische und regulatorische Entwicklungen hinzu, die das IoT unternehmenstauglich gemacht haben. Das ist jedoch aus Sicht des allgemeinen wirtschaftlichen Nutzens nur die Spitze des Eisbergs”, erklärt Mark Bartolomeo, Vice-President IoT Connected Solutions bei Verizon.

Early Adopters haben einen Vorsprung
Die wirtschaftlichen Aspekte des IoT werden immer interessanter und der B2B-Bereich (Business-to-Business) wird als erster profitieren: Hier wird fast 70 Prozent des potenziellen Wertes, den das IoT erschließt, generiert. Von der Baubranche, die Drohnen zur Baustelleninspektion einsetzt, bis hin zu Verwaltungsbehörden, die an “Smart Communities” arbeiten: Unternehmen sämtlicher Branchen entwickeln immer neue Anwendungsfälle und testen diese auf Herz und Nieren, um einen Echtzeiteinblick in die Daten rund um Anlagen, Ausrüstung, Strom-Management und öffentliche Sicherheit zu erhalten. Trotzdem bleiben Vorbehalte gegenüber dem IoT bestehen. Aus dem Verizon Report gehen vier Kernthemen hervor, die über 50 Prozent der Bedenken von Führungskräften bei der Erwägung von IoT ausmachen:

  • Standards
  • Sicherheit
  • Interoperabilität
  • Kosten

Die Bedenken in diesen Bereichen sowie Unsicherheiten bezüglich Skalierbarkeit und Vereinfachung halten Unternehmen – viele befinden sich immer noch in der Proof-of-Concept- oder Pilotphase – von einer umfassenden Einführung des IoT ab. Early Adopter scheinen sich vorrangig mit dem Austesten einfacher Anwendungsszenarien, mit denen sie Daten nachverfolgen und Statusmeldungen versenden, zu begnügen. Ihnen wird erst allmählich der ganze Nutzen des IoT bewusst, der Unternehmen branchenübergreifend zu mehr Wachstum und Effizienz verhilft.