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Intelligente Videosysteme: Gefahren erkennen, bevor sie entstehen

Ob Einbruch oder Brand – solche Gefahren können in Gewerbeobjekten und Betrieben schnell große wirtschaftliche Schäden anrichten. Eine Möglichkeit der Absicherung von Gebäuden: Intelligente IP-Video- und Thermaltechnologie. Sie kann Gefahren in vielen Fällen erkennen, noch bevor sie entstehen.

Mobotix Bildquelle: © Mobotix

Die Intelligenz in der Kamera sorgt nicht nur für scharfe Bilder, sie analysiert auch die gewonnenen Daten und ist in der Lage, Gefahren zu erkennen und selbstständig Präventionsprozesse einzuleiten.

Gefahren können in Gewerbeobjekten und Betrieben schnell große wirtschaftliche Schäden anrichten. Insbesondere dann, wenn es nicht nur zu direkten materiellen Schäden und in Folge dessen zu steigenden Versicherungsprämien kommt, sondern auch zu einem Produktionsausfall. Daher nimmt Prävention in den Bereichen Einbruch und Brandverhütung einen immer höheren Stellenwert ein. Eine Möglichkeit der Absicherung von Gebäuden: Mit Hilfe von intelligenter IP-Video- und Thermaltechnologie können sich Gefahren in vielen Fällen erkennen lassen, noch bevor sie entstehen.

Längst bemisst sich die Qualität eines Videosystems nicht nur nach der Klarheit der bewegten Bilder bei Tag und Nacht. Auch die Ausfallsicherheit und Robustheit der Lösung sowie die Möglichkeit, auf der Kamera selbst aufzuzeichnen, damit bei einer Netzwerkstörung keine wichtigen Bilddaten verloren gehen, spielen eine wichtige Rolle. Erst mit einer integrierten (oder dezentralen) Intelligenz im Kamerasystem, einer Software für Bewegungserkennung und einem aktiven Alarmmanagement lässt sich eine leistungsfähige, präventive Sicherheitslösung aufbauen, mit der Einbrüche und Gefahrensituationen rechtzeitig kommuniziert und abgewendet werden können.

Gefahren abwehren und Schäden vorbeugen
Oftmals ist schon allein die Präsenz einer Videolösung abschreckend. Sind moderne IP-Kamerasysteme mit intelligenten Software-Applikationen ausgestattet, können sie Gefahren in vielen Fällen abwehren und Schäden vorbeugen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Person innerhalb eines definierten Zeitfensters das Gelände betritt. Eine intelligente Kamera ist dann in der Lage, automatisch eine Lautsprecheransage zu starten und die Zusatzbeleuchtung einzuschalten, um einen unerwünschten Eindringling abzuschrecken. Gleichzeitig können die Videosysteme via VoIP-Telefonie oder E-Mail den zuständigen Mitarbeiter oder eine Sicherheitsfirma benachrichtigen. Entscheidend dabei ist, dass weder Witterungseinflüsse wie Regen oder Schnee, noch bewegte Bäume oder Wildtiere sowie Kameramasten Fehlalarme auslösen, denn dies würde die Praxistauglichkeit erheblich einschränken. Verfügen die Videosysteme jedoch über eine 3D-Bewegungserkennung, sollen sich solche Fehlalarme erheblich reduzieren lassen. Dabei werden Bewegungen in einem festgelegten Bereich erkannt und laut den Anbietern nur bei wesentlichen, sicherheitsrelevanten Ereignissen alarmiert, denn die Sensoren unterscheiden oftmals perspektivenabhängig Objektgrößen. Aufgrund von weniger Fehlalarmen und einer ereignisgesteuerten Aufzeichnung lässt sich wiederum Speicherplatz einsparen und die Netzwerklast verringert sich.