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Fujitsu-Studie: IT-Prozesse müssen dringend automatisiert werden

Eine aktuelle Studie von Fujitsu zeigt, dass sich IT-Leiter mehr mit administrativen Routineaufgaben beschäftigen, statt sich auf strategische Geschäftsziele zu konzentrieren. Die größten Hindernisse für die Automatisierung stellen Budget, Komplexität und Zeit dar.

Verzweiflung Bildquelle: © Andriy Popv - 123RF

Das Automatisieren von IT-Prozessen bringt große Chancen mit sich: Mitarbeiter können sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren und auf sich ändernde Geschäftsanforderungen reagieren. Sie können die Zeit, die sie sonst für administrative Routine-Aufgaben benötigen, sinnvoller verwenden. Diese und weitere Aussagen werden in einer aktuellen Studie bestätigt, die von Fujitsu in Auftrag gegeben und unter IT-Führungskräften durchgeführt wurde. Die Mehrheit der Unternehmen stimmt zu, dass sie ihre IT-Prozesse dringend automatisieren müssen, um mit dem steigenem Druck umgehen zu können und ihrem Geschäft einen Mehrwert zu verleihen. Viele davon geben aber gleichzeitig auch zu, dass sie bis dahin noch einen langen Weg vor sich haben.

Der Druck auf die IT-Infrastruktur und die operativen Prozesse nimmt ständig zu, ohne Anzeichen auf baldige Besserung. Mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer gaben an, dass der Druck “schnell” oder “stetig” steigt. Dies hat für einige IT-Abteilungen Schwierigkeitenzu Folge: Eine von sieben IT-Führungskräften (14 Prozent) gibt an, dass ihre Abteilungen “schlecht” oder “sehr schlecht” darin sind, neue oder sich ändernde Geschäftsanforderungen zu unterstützen. Jeder zehnte Teilnehmer hat zudem Probleme damit, IT-Risiken unter Kontrolle zu halten.

Für viele IT-Abteilungen ist esaufgrund von zeitaufwendigen Routine-Aufgaben außerdem schwierig, mit dem Tempo der Veränderungen Schritt zu halten. Sie verbringen mehr Zeit mit administrativen Plattform- oder Infrastrukturmanagementaufgaben als mit Recherche und Planungen für die Zukunft. Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ist der Meinung, dass die Mitarbeiter in einer idealen Welt weniger oder viel weniger administrative Aufgaben erledigen müssten. Stattdessen würde über die Hälfte (56 Prozent) diese Zeit lieber mit Zukunftsplanungen verbringen. Fünfzig Prozent würden ihre Zeit gerne zur Koordination und Zusammenarbeit mit Anderen verwenden, um so die IT-Infrastruktur und die Prozesse zu verbessern.