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Seafile: Mit der richtigen Cloud-Strategie zum Erfolg

Deutsche Unternehmen ziehen immer stärkeren Nutzen aus der digitalen Transformation. Insbesondere eine erfolgreiche Cloud-Strategie gilt dabei als wesentliche Voraussetzung. Die große Frage aber lautet: Welche Strategie ist die Richtige?

Cloud Bildquelle: © Fotolia

Cloud-Computing liegt im Trend. Bereits weit über 50 Prozent aller deutschen Unternehmen setzen mittlerweile auf solche Dienste, so eine aktuelle Studie des IT-Branchenverbands Bitkom – Tendenz kräftig steigend. Der starke Anstieg wird auch von kleineren und mittleren Unternehmen getrieben. 52 Prozent aller Firmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern setzen mittlerweile auf die Cloud, bei Unternehmen mit 100 bis 2.000 Mitarbeitern sind es sogar schon 62 Prozent. Gleichzeitig bedeuten die Zahlen, dass weit über 40 Prozent aller KMUs noch nicht von den vielen Cloud-Vorteilen profitieren. Hier gibt es noch Nachholbedarf.

Flexibilität ist Trumpf
Denn die Vorteile von Cloud-Lösungen sind mehrschichtig. An erster Stelle steht eindeutig die Flexibilität. Moderne Cloud-Infrastrukturen passen sich an jeden geforderten Bedarf an. Beispiel Speicherplatz: Je nach Anforderung wird jeder Anwendung oder jedem Mitarbeiter die benötigte Kapazität zugewiesen, statt für jeden Arbeitsplatz einzeln neuen Speicher teuer und zeitaufwendig installieren zu müssen. Dieses vorteilhafte Prinzip funktioniert mit anderen Ressourcen genauso, etwa bei Rechenkraft oder Netzwerkkomponenten. Überdies ist es egal, an welcher Stelle oder an welchem Ort sich Mitarbeiter weltweit befinden: Ein Internetzugang genügt, um auf benötigte Daten oder Services zugreifen zu können. Projektarbeiten profitieren ebenfalls, da alle Beteiligten zentral denselben Datenpool nutzen und diesen gleichzeitig bearbeiten können. Der Verwaltungsaufwand ist überdies gering, die Leistung skalierbar und der Einstieg günstig. Die IT-Struktur des Unternehmens wird insgesamt schlanker, effizienter und kostengünstiger.

Datensicherheit hat Vorrang
Dennoch bleiben Zweifel: Was passiert zum Beispiel mit Daten, wenn der Cloud-Anbieter pleitegeht? Was ist, wenn eine Verbindung zum Cloud-Server, aus welchen Gründen auch immer, nicht zustande kommt? Und wie sieht es vor allem mit Daten- und Geheimnisschutz sowie anderen rechtlichen Fragen aus? Trotz der steigenden Popularität der Cloud sind vor allem viele kleine und mittlere Unternehmen immer noch skeptisch: Rund zwei Drittel (68 Prozent) der Firmen befürchten unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und 45 Prozent gar einen Datenverlust, verzeichnet der IT-Branchenverband Bitkom. Die wichtigste Frage, die sich umstellungsgeneigte Unternehmen daher stellen müssen: Sollen firmeninterne Daten und Prozesse in einer Private Cloud oder einer Public Cloud verarbeitet werden?