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Arbeitsplatz der Zukunft: Mobile und stationäre Technologien verschmelzen

Mitarbeiter stellen heutzutage ganz andere Anforderungen an ihren Arbeitsplatz als noch vor wenigen Jahren: Flexible Strukturen und Mobilität stehen dabei im Vordergrund. Eine große Herausforderung für die IT, denn über die Jahre hat sich in Unternehmen eine fragmentierte Infrastruktur entwickelt.

Arbeitsplatz Bildquelle: © Getty Images

Jeder vierte junge Arbeitnehmer ist mit der Technologie an seinem Arbeitsplatz unzufrieden. Das ergab die aktuelle Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ des unabhängigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC. Befragt wurden 281 IT- und Fachbereichsverantwortliche aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern der wesentlichen Branchen in Deutschland. Durch ihre privaten Nutzungsgewohnheiten haben die meisten – besonders die jungen – Arbeitnehmer hohe Anforderungen an die Kommunikationsausstattung ihres Arbeitsplatzes. Es besteht Handlungsbedarf seitens der Unternehmen, zum Beispiel in puncto Mobilität: Bisher können Mitarbeiter der Umfrage zufolge nur auf 52 Prozent der für sie relevanten Applikationen geräteunabhängig zugreifen. Schuld daran sind häufig Legacy-Anwendungen, also historisch gewachsene, etablierte Altsysteme in den Unternehmen, die sich nur schwer digitalisieren lassen. Die IT-Arbeitsplätze zu modernisieren und den Weg zum mobilen Arbeiten zu ebnen, ist daher eine der wichtigsten Anforderungen an die Unternehmens-IT in den kommenden zwei Jahren. Das sagen 35 Prozent der in der IDC-Studie befragten IT- und Fachbereichsverantwortlichen. Nur das Dauerbrenner-Thema IT-Sicherheit rangiert mit 55 Prozent in der Prioritätenliste noch darüber.

Vernetzung der Arbeitsumgebungen

Unternehmen müssen sich an den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter orientieren. Dabei spielen Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit ebenso eine Rolle wie einfache Handhabung und Synchronisation. Die Lösung besteht in einem ganzheitlichen IT-Arbeitsplatzmanagement, das sich über sämtliche Devices erstreckt – dem Unified Workplace Management. Dies vereinfacht den Zugriff auf Daten, Applikationen und Dienste, um die bestmögliche Kollaboration unter den Usern zu gewährleisten und neue, innovative Arbeitskonzepte zu unterstützen. Moderne Kommunikationstools erleichtern zudem die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Beratung, Support und Service lassen sich in vielen Fällen per Chat, telefonisch mit Visualisierung per Video, Screenshare oder über Social-Media-Kanäle genauso gut durchführen, als säße man im selben Raum. „Zero Distance“ heißt das Stichwort – viele Leistungen können aus der Entfernung in derselben Qualität erbracht werden wie aus der Nähe.