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Interview mit Sennheiser: Professionelle Headsets und ihre Treiber

Das anstehende Aus von ISDN, der zunehmende Drang nach flexiblen Arbeitsmodellen sowie UC – es gibt viele Themen, von denen der Fachhandel speziell beim Verkauf von Headset-Lösungen derzeit profitieren kann. Matthias Lücke, Product Manager Telecommunications bei Sennheiser, im Interview.

Matthias Lücke, Sennheiser Bildquelle: © funkschau

Matthias Lücke: "Ein K.-o.-Kriterium für professionelle Headsets - im Gegensatz zur Verwendung von Gaming-Headsets im Office-Umfeld - ist: Profi-Headsets erfüllen alle gültigen Richtlinien in Sachen Gehörschutz."

Wenngleich einige Betreiber angekündigt haben, ISDN auch noch nach 2018 zu unterstützen, so sind dessen Tage doch gezählt. Das spielt Fachhändlern eindeutig in die Hände, davon ist Matthias Lücke überzeugt. Hat doch die Umstellung auf IP-Übertragungstechnik Auswirkungen auf viele Anwendungen und Systeme – unter anderem darauf, dass immer öfter über den PC kommuniziert wird. “Das ist ein Kommunikationskanal, wo ich ein Headset brauche”, betont Lücke. Hinzu komme, dass über einen IP-Kanal die Brandbreite und folglich damit die Audioqualität um ein Vielfaches besser seien. “Dementsprechend ist das ein spannender und wachsender Markt, in dem Headsets ihre Berechtigung haben”, meint Lücke. So könnten dem Anwender über Headsets ganz neue Workflows, Benefits und Möglichkeiten geboten werden.

Ein weiterer Trend – neben All-IP und dem zunehmenden Einsatz von UC-Lösungen im Unternehmensumfeld – ist der zum “Prosumer”, so der Product Manager. “Ein Device für mehrere Anwendungsgebiete” – das spiegele sich auch in der verändernden Work-Life-Balance der Nutzer wider.

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Es gibt zahlreiche Themen, von denen der Fachhandel beim Verkauf von Peripherie-Lösungen profitieren kann. Darüber sowie die Bedeutung von B2B-Headsets spricht Matthias Lücke, Product Manager Telecommunications bei Sennheiser, im Interview.