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Internet der Dinge: Kombination von gezieltem Marketing mit dem IoT

Eines der wichtigsten IT-Themen der nächsten Zeit ist die Kombination gezielten Marketings mit dem Internet of Things (IoT) und somit die Entstehung digitaler Zugänge zu Kunden und Partnern. Um zu profitieren müssen Unternehmen schon bei der Planung und Konzepterstellung einige Dinge beachten.

Noch Utopie: Ressourcenmanagement in Großstädten mit IoT-Methoden. Bildquelle: © jamesteohart / shutterstock.com

E-Collaboration-Lösungen sind Anwendungen, welche eine digitale Zusammenarbeit sowohl intern als auch zum Endkunden hin ermöglichen beziehungsweise optimieren.

Ein Blick auf die IT-Projekte des Jahres 2016 zeigt einen Trend ganz deutlich: Digitale Verkaufslösungen und digital unterstützte Kundenmanagementlösungen sind auf dem Vormarsch und wachsen im zweistelligen Prozentbereich. Dazu gehören auch sogenannte E-Collaboration-Lösungen, also Anwendungen welche eine digitale Zusammenarbeit sowohl intern als auch zum Endkunden hin ermöglichen bzw. optimieren. 

Man kann sich das folgendermaßen vorstellen: In einem Unternehmen arbeiten Marketing, Sales und Product-Management über eine E-Collaboration-Anwendung zusammen. Kreative Ideen werden gemeinsam in Mindmapping-Tools entwickelt, Kommunikation und Diskussionen werden über Instant Messenger, Video- und Audio-Conferencing-Dienste geführt und der Projektfortschritt mit Hilfe von Projektmanagement-Tools kontrolliert. Wissen und Erfahrungen werden in Intranet-Wikis organisiert und Grafiken, Texte und Designs werden über Collaborative-Reviewing-Dienste zur Freigabe hochgeladen. Durch moderne Collaboration-Tools können Workflows optimiert werden.

Die angesprochenen Dienste laufen größtenteils unabhängig von der Hardware-Plattform. Das heißt, die Mitarbeiter können sich fließend zwischen den Endpoints, wie zum Beispiel PCs, Tablets, Thin Clients oder Smartphones und Orten, wie dem Arbeitsplatz, dem Auto, beim Kunden oder im Home-Office, bewegen. E-Collaboration gewährt eine ständige Erreichbarkeit – sofern gewünscht – aber auch die Möglichkeit anzuzeigen, dass man derzeit nicht verfügbar ist. Wenn man den arbeitspolitisch-sozialen Aspekt zur Seite schiebt, ist man bereits beim Thema IoT angelangt: Betrachtet man jeden Endpoint als Teil des eigenen firmeninternen IoTs stellt man rasch fest, dass man sich noch bevor der erste Workflow designed wird über zwei Dinge im Klaren sein muss: Wie gewähre ich die Sicherheit meiner IoT-Devices und wie kann ich sie verwalten?