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Kaspersky-Studie zur IT-Sicherheit: Die Cybergefahren in der Finanzbranche

Eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab und B2B International zeigt einerseits, dass Investitionen in die IT-Sicherheit bei Banken und Finanzinstitutionen hohe Priorität genießen; anderseits haben 70 Prozent der Banken Finanzbetrügereien mit Geldverlust ihrer Kunden zu beklagen.

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Der Studie von Kaspersky Lab lässt sich entnehmen, dass die IT-Sicherheitsaufwendungen im Finanzbereich höher sind als in anderen Branchen. So geben Banken aufgrund von Attacken gegen die eigene Infrastruktur sowie gegen die Kundenbasis dreimal so viel für Cybersicherheit aus wie ähnlich große Organisationen aus dem Nicht-Finanzbereich. Zudem wollen 64 Prozent der befragten Banken mehr in die Verbesserung ihrer IT-Sicherheit investieren, um staatlichen Regularien sowie den wachsenden Anforderungen des Topmanagements und der Kunden zu entsprechen.

„Finanzorganisationen kämpfen ständig gegen Attacken auf die eigene Infrastruktur und Kunden-Accounts“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Um den Cybergefahren effizient gegenübertreten zu können, muss die Finanzbranche auf mehrere Schlüsselkomponenten setzen. Dazu gehören hoch integrierbarer Schutz gegen zielgerichtete Attacken, mehrschichtige Sicherheit gegen Online-Betrug sowie Security Intelligence gegen neu aufkommende Bedrohungen.“

Social-Engineering-Attacken gegen Bank-Accounts

Laut der Kaspersky-Studie gehen 42 Prozent der Banken davon aus, dass die überwiegende Mehrheit ihrer Kunden in den kommenden drei Jahren mobiles Banking nutzen wird, auch wenn sie zugeben, dass Nutzer generell zu sorglos in ihrem Online-Verhalten agieren. Auch gibt knapp die Hälfte der befragten Banken zu, dass ihre Kunden häufig von Phishing-Attacken betroffen sind. Ein Trend, der kürzlich auch von den Kaspersky Lab Experten bestätigt wurde.

Banken haben das Problem erkannt und gehen dediziert gegen Phishing- beziehungsweise Social-Engineering-Attacken vor. Immerhin bei 61 Prozent der befragten Organisationen genießt die Sicherheit von Apps und Webseiten für Kunden hohe Priorität, gefolgt von der Implementierung komplexerer Authentifizierungs- und Verifizierungsverfahren, die bei 52 Prozent der Befragten hoch im Kurs steht.