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Start-ups: Go West?

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Expertenkommentar Smap One: Start-up und Wurstsalat

Sven Zuschlag, Smap One Bildquelle: © Smap One

Sven Zuschlag, Mitgründer und CEO vom Hannoveraner Start-up Smap One

„(Das Leben) einfach machen“ ist mein Motto. Es hat mich gestört, dass in Deutschland zur Förderung von Innovationen und Kreativität in Unternehmen die passenden Rahmenbedingungen und Tools fehlen. Um Neues zu schaffen, sollte man einfach mal bewusst probieren und Risiken in Kauf nehmen. Deshalb habe ich meinen sicheren Job, trotz großem Unverständnis in meinem Umfeld, aufgegeben, um unser Start-up Smap One zu gründen. So können wir nicht nur unsere eigenen Ideen umsetzen, sondern geben anderen Menschen mit unserem App-Baukas-ten dafür Tools an die Hand.

Ein Start-up zu gründen bedeutet in der Anfangsphase eine hohe Arbeits- und Finanzbelastung, ein geringeres Einkommen und umfassenderes Arbeitsfeld. Andererseits kann man seine Erfahrungen voll einbringen und reichlich neue sammeln. Gerade die Kreativität kann frei fließen. Man ist nie nur Manager, sondern immer auch hands-on mitten im Geschehen. Selbstverantwortliches Handeln ist gefragt: Die Arbeit in einem Start-up ist kein 9-to-5-Job und verschwimmt oft mit der Freizeit.

Ein Klischee ist wahr: Man wird zu einer großen Familie, die zusammen Pizza isst, und – zumindest bei Smap One – gerne auch mal Wurstsalat.