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CeBIT 2016: Das verbrecherische Spiel mit den Daten

Professionelle Hacker scheinen es im Schlaf zu beherrschen. Sie infizieren die Systeme von privaten sowie geschäftlichen Nutzern mit Ransomware, nehmen wichtige Daten in Besitz und fordern dann Lösegeld von den Opfern, die in ihrer Verzweiflung alles dafür tun, um die Kontrolle über ihre persönlichen Informationen zurückzuerlangen. Das perfekte Verbrechen.

Bildquelle: © pixabay

Kein Wunder, dass weltweit so schon ein Schaden von 113 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Allein im letzten Jahr zählten 30,2 Prozent der in Deutschland verbreiteten Malware zum Typ Ransomware – Tendenz steigend. Laut Joseph Bonavolonta, Leiter des FBI-Büros in Boston, sei die in den USA umtriebige Ransomware inzwischen so gut geworden, dass den Opfern häufig dazu geraten wird, „das Lösegeld einfach zu zahlen”.

Wie in einem Teufelskreis stellen solche Zahlungen natürlich eine Aufstockung der Ressourcen von Hackern dar, die zur Verbesserung der entwickelten Malware verwendet wird. Verschärft wird die Lage nun auch noch durch die zunehmenden Schwachstellen in Linux-basierten Systemen. Man bedenke, dass über 97 Prozent der Web-Server über Linux laufen. Somit können Hacker mit Malware wie Linux.Encoder geradezu spielerisch auf eine große Masse an Systemen zugreifen.

Mit technologischen Feinheiten, weiteren Zahlen und Fakten sowie Expertise in der Bekämpfung von Ransomware steht Bitdefender in Halle 06, Stand D06 zur Verfügung.

Bogdan Botezatu ist Senior e-Threat-Analyst bei Bitdefender