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Cyber-Security: Aufgedeckt - Drei Mythen der IT-Sicherheit

Das Bermuda-Dreieck, der Yeti, das Monster von Loch Ness. Es gibt viele mystische Dinge auf der Welt, Cyberkriminalität gehört nicht dazu. Datenlecks und Datenhacks wollen aus den Schlagzeilen nicht verschwinden, keine Branche scheint dagegen gefeit – Dating-Portale, Einzelhändler, sogar Autos wurden in letzter Zeit Opfer von Hackern. Mit jeder Attacke scheinen neue Sicherheitslücken in Netzwerken aufzukommen und die mögliche Angriffsfläche wächst und wächst.

Bildquelle: © Ivelin Radkov - fotolia

Während die Gefahren also real sind, geistern weiter viele Mythen über Cybersicherheit durch die Branche, die das Risiko für Unternehmen am Ende vergrößern statt zu helfen. Dies ist aus mehreren Gründen gefährlich: zum einen können Fehlinformationen dazu führen, dass Unternehmen sowohl uninformiert wie unvorbereitet dastehen, und sich gegen Cyberattacken nicht recht wehren können. Doch noch schlimmer sind Sicherheitssysteme, die auf falschen Glaubenssätzen aufbauen, denn sie setzen die Daten des Unternehmens und seiner Kunden direkt dem vollen Risiko aus.

Bevor Unternehmen also wirksame Sicherheitssysteme entwickeln können, sollten sie zuerst die möglichen Gefahren kennen und verstehen. Je nach dem, welche Systeme das Unternehmen bereits einsetzt und wofür die Mitarbeiter das Netzwerk nutzen, müssen die spezifischen Lösungen anders ausfallen. Wer nur auf die Angriffsarten reagiert, die es in die Schlagzeilen geschafft haben, der lässt große Lücken in seiner Verteidigung, die Hacker gerne ausnutzen. Unternehmen sollten vielmehr daran arbeiten, sich eine Übersicht über das Spektrum möglicher Angriffe zu verschaffen, und ihre Systeme entsprechend ausrichten. Im Folgenden also drei Mythen der Cybersicherheit, die Unternehmen in Gefahr bringen können.