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Cyber-Security Trends 2016: Diese sechs Themen treiben das Identitätsmanagement in 2016

Identitätsmanagement wird 2016 laut Nexus zu einem der zentralen IT-Security-Themen. Verantwortlich dafür sind Trends wie die anhaltende Flexibilisierung der Arbeitswelt, neue Formen der Kundenkommunikation und die wachsende Zahl an Cyberangriffen.

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Die digitale Transformation eröffnet Unternehmen ebenso wie Behörden neue Perspektiven: Sie optimieren ihre Prozesse und setzen damit interne Kapazitäten frei, sie senken ihre Kosten, nutzen neue Kanäle für den Dialog mit Kunden und Bürgern und gestalten ihre Produktion flexibler. Um die Sicherheit der dahinter stehenden Prozesse zu gewährleisten, ist ein durchgängiges und zuverlässiges Identitätsmanagement jedoch unerlässlich. Folgende Trends in diesem Jahr werden die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen 2016 besonders stark treiben:

  • Cyberangriffe:  Die Zahl der Cyberangriffe wächst permanent, und sie werden immer raffinierter und komplexer. Allein für die deutsche Wirtschaft wird der finanzielle Schaden auf 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Datendiebstähle riesigen Ausmaßes rund um den Globus machen immer wieder Schlagzeilen; zudem bringt die fortschreitende Vernetzung und Digitalisierung nicht zuletzt das Risiko mit sich, dass das gesamte Wissen eines Unternehmens auf einen Schlag gestohlen oder zerstört werden kann. Gleichzeitig bemerken viele Unternehmen Manipulationen ihrer Systeme gar nicht – oder erst, wenn es zu spät ist. Deshalb benötigen neben natürlichen Personen auch alle Objekte oder Ressourcen, die im Rahmen eines Netzwerks „kommunizieren“ (beispielsweise Server, Applikationen, Maschinen, mobile Endgeräte) eine zweifelsfreie Identität, um sich als sichere und vertrauenswürdige Komponenten und Quellen auszuweisen. Zusätzlich gilt es, den digitalen Kanal mit Hilfe von Verschlüsselungen vor Angriffen von außen zu schützen.
  • Industrie 4.0 / Internet of things: Die Verschmelzung traditioneller Industrien mit der IT unter dem Label Industrie 4.0 / IoT lässt die Zahl an Identitäten sprunghaft ansteigen (siehe oben). Wenn produzierende Unternehmen ihre Prozesse absichern wollen, müssen diese allesamt zweifelsfrei definierbar sein, sich ausweisen können und effizient verwaltet werden. Gleichzeitig müssen die Unternehmen auch den physischen Zugang zu Maschinen, aber auch zu ganzen Produktionsbereichen eindeutig und sicher regeln, um Manipulationsrisiken auszuschalten.
  • Flexibilisierung der Arbeitswelt: Unsere Arbeitswelt ist in den letzten Jahren immer flexibler geworden; die Zusammenarbeit mit Dienstleistern und freien Mitarbeitern, Projektarbeit, aber auch flexible Arbeitszeitgestaltung der eigenen Mitarbeiter gehört längst zum Alltag. Immer mehr Mitarbeiter loggen sich zudem über mobile Geräte in die Systeme ihres Arbeitgebers ein. Klare Regeln für den Zugriff auf Daten und Systeme und die Schaffung ihrer technischen Voraussetzungen sind vor diesem Hintergrund unerlässlich.