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M2M, Smart-Home: Erste ULE-Produkte zertifiziert

Als weltweit erste Produkte haben gleich mehrere IoT-Smart-Home-Lösungen der Firmen Crow und VTech das Zertifizierungsverfahren für den neuen Funkstandard ULE (Ultra Low Energy) erfolgreich durchlaufen.

Bildquelle: © Black Jack / fotolia.com
Zertifizierungen für das Smart-Home stellen die Interoperabilität von Antrieben oder Beleuchtungen, Sensoren oder Zutrittskontrollen verschiedener Hersteller sicher.

Wie die ULE Alliance verkündete, dürfen die zertifizierten Geräte als bislang einzige Produkte das entsprechende ULE-Logo führen. Bei den Produkten handelt es sich um zwei Bewegungsmelder, einen Magnetdetektor für Türen und Fenster, einen Wasserstandmelder und einen Temperatursensor von der Firma Crow sowie um zwei Garagentor-Sensoren und zwei „Offen/geschlossen"-Sensoren der Firma VTech.

"Ich möchte unseren Mitgliedern Crow und VTech zu ihren zertifizierten Produkten gratulieren", sagt Avi Barel, Business Development Director der ULE Alliance. "Die erfolgreiche Zertifizierung der ersten ULE-Geräte ist ein Meilenstein für die neue ULE-Technologie. Wir werden weiter hart daran arbeiten, dass sich ULE als Networking-Technologie im aufstrebenden Smart-Home-Markt durchsetzt."

Das Zertifizierungsprogramm der ULE Alliance gewährleistet die Interoperabilität von Geräten über Herstellergrenzen hinweg und setzt gleichzeitig hohe Qualitätsanforderungen an die Produkte und deren Einsatz, um so eine positive und gleichzeitig konsistente Benutzererfahrung zu gewährleisten. Mitglieder der Allianz können ihre ULE-Geräte beim offiziellen Zertifizierungspartner der ULE Alliance, AT4 Wireless, zertifizieren lassen. Der Antrag auf Zertifizierung steht auf der Webseite der ULE Alliance zur Verfügung (www.ulealliance.org).

Um sich noch breiter aufzustellen, hat sich die ULE Alliance zudem der AllSeen Alliance angeschlossen. Gemeinsam will man mit der neuen Kooperation die Themen IoT, Smart-Home und ULE im Sinne der Unternehmen und Anwender weiter voranbringen. "Diese Partnerschaft stärkt das globale Internet of Things und bringt den Verbrauchern mehr Auswahl und Möglichkeiten", so Philip DesAutels, Senior Director IoT, The Linux Foundation. "Zudem werden die Einsatzmöglichkeiten von ULE-Geräten und die bereits vorhandene Infrastruktur erweitert."