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M2M, Industrie 4.0, IoT: M2M-Summit 2015

Unter dem Titel „Smart Connect – The fascination of Internet of Things“ werden auf dem M2M-Summit 2015 die Kernthemen der Branche diskutiert: Sie reichen von Consumer-Applications und Wearables bis hin zu Automotive, Industrie-4.0 und Big-Data. Eric Schneider, 1. Vorsitzender der M2M Alliance, zu den Highlights des neunten M2M-Gipfeltreffens.

M2M Bildquelle: © M2M Alliance

Eric Schneider, 1. Vorsitzender der M2M Alliance

funkschau: Herr Schneider, worauf zielt das Motto des neunten M2M-Summits am 8. und 9. September 2015 im Congress Center Düsseldorf genau ab?
Eric Schneider: Die intelligente Vernetzung von Geräten und Systemen untereinander, das sogenannte Internet der Dinge, greift auf viele Bereiche unseres
Lebens über. Immer mehr Geräte sind untereinander vernetzt und tauschen Informationen aus, ohne dass wir etwas davon
spüren. Dabei stehen wir erst am Anfang einer rasanten Entwicklung. Heute ist kaum absehbar, wo wir in zum Beispiel zehn Jahren stehen werden und welche Techniken wir dann wie selbstverständlich nutzen werden. Diese Faszination wollen wir auf dem M2M Summit erlebbar machen, neue Produkte und Lösungen vorstellen und aufzeigen, wie das Internet der Dinge unser Leben verändern wird.

funkschau: Im vergangenen Jahr wurde die Veranstaltung auf zwei Tage ausgedehnt. Welche Neuerungen stehen in diesem Jahr auf der Agenda?
Schneider: In diesem Jahr steht erstmals der Austausch zwischen Anbieter und Endnutzer im Mittelpunkt. Deshalb werden wir im Ausstellungsbereich erstmalig eine eigene Anwender-Lounge einrichten. Ansonsten halten wir uns bei der neunten Auflage an die bewährte Mischung aus Ausstellung und Kongress. Darüber hinaus bieten wir dieses Jahr erstmals auch eine Jobwall an. Hier werden sicherlich spannende Jobangebote zu finden sein. Das dürfte insbesondere die Teilnehmer aus den Fachhochschulen und Universitäten interessieren, aber auch jeden anderen, der sich gegebenenfalls
umorientieren, oder den Einstieg in diese faszinierende Industrie finden möchte. Unser Partnerland ist in diesem Jahr übrigens Österreich. Die österreichische Delegation wird mit einem eigenen Gemeinschaftsstand im Ausstellungsbereich vertreten sein.

funkschau: Wem empfehlen Sie den Besuch beziehungsweise die Teilnahme? Was sollen die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung mitnehmen?
Schneider: Wir erwarten, wie auch in den letzten zwei Jahren, in diesem Jahr mehr als 60 Aussteller und über 1.000 Fachbesucher aus aller Welt. Die Besucher erwartet neben der Ausstellung ein hochkaratiges Vortragsprogramm zu den Kern-themen Consumer Applications, Wearables, Automotive, Industrie-4.0 und Big-Data. Der Summit ist für Endnutzer, Vertrieb und Entwicklung gleichermaßen interessant. Ich wünsche mir, dass unsere Besucher
viele neue Anregungen und Ideen für innovative Lösungen und Produkte mit nach Hause nehmen.