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So kommt der Markt in Schwung: Smart-Home: Was Kunden wollen

Das Marktpotenzial für Smart-Home ist groß. Laut Bitkom soll der europäische Markt für Smart-Home-Anwendungen bis 2017 auf über 4 Milliarden Euro anwachsen – das ist das 2,5-fache des derzeitigen Volumens. Doch die Praxis sieht anders aus: Nur 14 Prozent der Deutschen nutzen bereits eine Smart-Home-Anwendung. Warum hinkt der Markt trotz der vielversprechenden Voraussetzungen noch dem tatsächlichen Potenzial hinterher?

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Das Smart-Home verspricht vor allem eines: Komfort gepaart mit Lifestyle. Mit einem Fingerwisch das Licht, Jalousien oder die Waschmaschine von unterwegs aus steuern. Die Haustür sperrt sich bereits von selbst auf, sobald das Handy in der Tasche des Besitzers näherkommt. Pflegebedürftige können ohne Sorgen auch einmal kurz alleine gelassen werden, weil eine App alle Vitalzeichen überprüft und bei Bedarf automatisch einen Notfall absetzt. Die intelligente Steuerung von Heizung, Klimaanlage oder Beleuchtung. helfen beim Senken der Energiekosten und leisten einen Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Die Beispiele lassen es schon erkennen: Das Marktpotenzial für Smart-Home ist groß. Laut Bitkom soll der Europäische Markt für Smart-Home-Anwendungen bis 2017 auf über 4 Milliarden Euro anwachsen – das ist das 2,5-fache des derzeitigen Volumens. Bis 2020 sollen weltweit sogar rund 50 Milliarden vernetzte Geräte im Einsatz sein. Auch die technischen und strukturellen Grundlagen sehen gut aus. Immer mehr Haushalte haben Zugang zu einem belastbaren Breitbandnetz und auch mobile Geräte wie Smartphones und Tablets sind so verbreitet wie noch nie.

Die Praxis sieht jedoch anders aus: Nur 14 Prozent der Deutschen, so Bitkom, nutzen bereits eine Smart Home Anwendung. Warum hinkt der Markt trotz der vielversprechenden Voraussetzungen noch dem tatsächlichen Potenzial hinterher?