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Experten-Befragung: Die größten Sicherheitsbedenken bei Unternehmen

AppRiver war auch in diesem Jahr wieder auf der RSA Convention in San Francisco vertreten. Die Konferenz legt ihren Schwerpunkt auf IT-Sicherheit und ist eine primär herstellergetriebene Veranstaltung - AppRiver nutzte die Gelegenheit, um nachzuhaken, was bei Unternehmen die größten Sicherheitsbedenken auslöst

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Fred Touchette, Senior Security bei AppRiver: “Uns war schon vor dem Beginn der Veranstaltung klar, dass eines der beherrschenden Themen die Vertrautheit von Daten sein würde sowie der Schutz vor Verletzungen sensibler Informationen. Dahingehend wurden wir nicht enttäuscht: das Acronym NSA und der Name Edward Snowden bestimmten Keynote-Präsentationen ebenso wie die Diskussionen auf den Gängen.

Eine unerwartete Wendung nahm die Sache aber dann durch einen Artikel, der über Reuters verbreitet wurde [1]: Darin wurde kolportiert, dass eine Abteilung der RSA einen vertraulichen Vertrag mit der NSA geschlossen habe. Die Sicherheitslösungen enthielten eine Backdoor über einen gezielt eingeschleusten falschen Verschlüsselungsalgorithmus.“

Diese Nachricht versetzte die gesamte Branche in Aufruhr, die Veranstaltung wurde sofort von einigen Unternehmen boykottiert, die Gegenkonferenz TrustyCon fand praktisch gegenüber statt und verzeichnete einige namhafte Unternehmen.

Grund genug für AppRiver diesen Anlass für eine Umfrage unter den Teilnehmern der RSA zu nutzen, was für diese in Anbetracht der kontinuierlichen Datenschutzverletzungen und Attacken die größten Bedrohungen seien. AppRiver entschied sich dabei für eine persönliche Befragung ausgewählter Teilnehmer mittels einiger einfacher Fragen. Bei den Befragten handelt es sich ausschließlich um Experten, die sich täglich konkret mit Informationssicherheit beschäftigen. Bedrohungen sind für sie realer Bestanteil ihrer praktischen Arbeit und kein philosophisches oder rein theoretisches Problem.