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TK-Anlagen: klassisch vs. virtuell: TK-Anlagen nicht gegen die Wand fahren

Fortsetzung des Artikels von Teil 11.

Exkurs: Fünf Gründe für den Umstieg auf virtuelle Telefonanlagen

sip-telefonanlagen.de gibt Argumente für den Umstieg auf virtuelle Telefonanlagen:

"In den meisten deutschen Unternehmen wurde bis vor kurzem mit konventionellen TK-Anlagen gearbeitet. Kein Wunder, wurde die dazugehörige Hardware doch vor Jahren teuer angeschafft, fachmännisch installiert und lief stabil. Während in den USA, Großbritannien und den aufstrebenden osteuropäischen Ländern immer mehr Unternehmer auf eine virtuelle Telefonanlage umrüsteten, dauerte es hierzulande einige Zeit, bis sich die Vorteile von IP-Centrex herumgesprochen hatten. Mittlerweile setzen immer mehr Firmenchefs auf die Implementierung einer VoIP-Telefonanlage und profitieren von deren Vorteilen.

1. Beliebig viele Nebenstellen
Ein großer Vorteil virtueller Telefonanlagen ist ihre Flexibilität: Sie lassen sich unkompliziert an die Anforderungen des Nutzers anpassen. Zusätzliche Nebenstellen für neue Mitarbeiter können minutenschnell im Web eingerichtet werden, ohne dass hierfür ein Fachmann notwendig wäre. Die Angebote für VoIP-Anlagen unterscheiden sich bei den verschiedenen Anbietern stark: Während einige Anbieter größtmögliche Flexibilität bieten und der Kunde nur die Nebenstellen zahlt, die er auch nutzt, bieten andere Paketlösungen an, bei denen unter Umständen auch ungenutzte Nebenstellen in Rechnung gestellt werden.

2. Flexibilität bei den Features
VoIP-Telefonanlagen punkten mit flexibel einsetzbaren Zusatzfeatures, die dem Kunden ein maßgeschneidertes Paket in Sachen Kommunikation bieten. Vom Faxen über die individuell wählbare Warteschleifenmelodie bis hin zu Anruferlisten über die Weboberfläche und detaillierte Statistiken über das Telefonverhalten im Unternehmen – IP-Centrex macht möglich, wovon User von TK-Anlagen nur träumen können. Auch branchenspezifische Lösungen überzeugen im Vergleich mit der starren klassischen Telefonie. Die Features, die über die Möglichkeiten von TK-Anlagen weit hinausgehen, sind bei den verschiedenen Anbietern allerdings unterschiedlich teuer. Wer weiß, welche Features er nutzen möchte, sollte diesen Aspekt in den Kostenvergleich unbedingt einbeziehen.

3. Wegfall der Administration
Wer eine virtuelle Telefonanlage nutzt, spart sich den teuren Administrator. Nicht nur die Installation ist kinderleicht durchführbar, auch eine teure Wartung ist überflüssig. Außer einem Internetanschluss und VoIP-fähigen Telefonen gibt es keine Voraussetzungen. Als nachteilig kann mit Einschränkungen die Abhängigkeit vom Internet und dem einzelnen Anbieter angesehen werden.

4. Kostenersparnis
Viele Unternehmen satteln auf eine VoIP-Telefonanlage um, weil sie Kosten sparen wollen. Bei der Nutzung einer virtuellen Telefonanlage zahlt der Nutzer nur das, was er auch nutzt. Ein Kostenvergleich fällt schwer: Verschiedene Anbieter haben unterschiedliche Preisstrukturen, die sich mitunter schwer vergleichen lassen. Es ist wichtig, die Vertragslaufzeiten, die Kosten für Telefonate ins Festnetz und Mobilfunknetze sowie die Preise pro Anschluss zu vergleichen.

5. Die Vorteile testen
Einige Anbieter virtueller Telefonanlagen werben mit der Möglichkeit eines Testanschlusses. Während einer dreißigtägigen Probephase können sich die Mitarbeiter von den Vorteilen der Anlage selbst überzeugen."