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E-Mail-to-SMS-Gateway: Wenn Maschinen SMS schreiben

Im Rahmen von M2M können automatisierte Statusmeldungen per SMS über ein E-Mail-to-SMS-Gateway verschickt werden – mit Vorteilen bei Zustellung und Kosten.

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Wir stehen am Rand zur „Industriellen Revolution 4.0“, die eine weitere Automatisierung und stärkere Fokussierung auf künstliche Intelligenz in der Produktion mit sich bringt. Bis zum Jahr 2020 erwartet der deutsche Branchenverband M2M Alliance, dass rund 50 Milliarden Maschinen und Geräte vernetzt sein werden.

Schon heute besitzen viele Maschinen beziehungsweise Industrieanlagen die Fähigkeit, automatisierte Statusmeldungen als E-Mail-Text zu versenden. Diesen Inhalt kann ein SMS-Cloud-Dienstleister übernehmen, daraus eine SMS erstellen und diese über ein E-Mail-to-SMS-Gateway auf die Mobiltelefone des Wartungspersonals versenden – bei zeitkritischen Anwendungen ein entscheidender Vorteil. Zudem sind derartige Lösungen im Vergleich zum SMS-Versand per SIM-Chip um einiges wirtschaftlicher. Die Einsatzmöglichkeiten von M2M-Kommunikation sind vielfältig: Smart-Energy, Fahrzeugtelematik, Smart-Cities oder wie im beschriebenen Fall Anlagenüberwachung.

Automatisierte Überwachung

 Ein Unternehmen kann sich heutzutage keine Störungen in seinen Produktionsabläufen leisten. Daher muss die Vielzahl der im Einsatz befindlichen Anlagen permanent überwacht werden. Durch automatisierte Statusmeldungen können beispielsweise routinemäßige Kontrollgänge zu den Anlagen minimiert werden.

Die meisten Maschinen beziehungsweise Industrieanlagen besitzen heutzutage einen Internetanschluss und können Status-, Wartungs- oder Alarm-Meldungen absetzen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, eine Maschine zum Beispiel mit dem kreditkartengroßen Einplatinen-Computer „Raspberry Pi“ auszustatten, der dann per Skript eine Status-E-Mail versendet.