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Unified-Communications: Mit Akzeptanzmanagement zum Erfolg

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Kommunikationsmuster verstehen

Für den zweiten Schritt stehen die Kommunikationsmuster der einzelnen User-Gruppen im Fokus der Betrachtung. Auf welche Art und Weise wird zum Beispiel in der Gruppe der Abteilungsleiter kommuniziert? In Interviews oder Gruppensessions können gemeinsam mit den Betroffenen typische Anwendungsfälle, so genannte Use-Cases, entwickelt werden. Diese bilden die Grundlage für die Anforderungen an das zukünftige System. Der Berater muss dazu ausreichende technische Produkt-Skills besitzen, um den Mitarbeitern neue Wege anzubieten und gemeinsam mit ihnen Alternativen zu bestehenden Mustern zu erarbeiten.

Das Ergebnis dieser Phase ist kein „Wunschkonzert“, sondern es resultieren daraus festgelegte Anforderungen, die unbedingt ernst zu nehmen sind. Gleichzeit wird in technischen Workshops evaluiert, inwiefern eine entsprechende Lösung installiert und konfiguriert werden kann und welche Veränderungen herbeigeführt werden müssen. Hierzu werden Hardware, Software und Netzwerkvoraussetzungen ebenso wie die Lizenzierungssituation und administrative Regelungen sowie Sicherheitsanforderungen überprüft. Erst dann kann man die Anforderungen der User mit den Möglichkeiten der Technik abgleichen, um den gesamten Aufwand richtig abschätzen zu können.