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Unified-Communications: Mit Akzeptanzmanagement zum Erfolg

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

User-Gruppen identifizieren

Der erste Schritt eines gelungenen Akzeptanzmanagements bei der Implementierung von UC-Lösungen ist die Identifikation von so genannten User-Gruppen. Dies sind Personengruppen mit ähnlichem Kommunikationsverhalten. Dafür ist es anfangs hilfreich, sich entlang der Geschäftsprozesse zu orientieren und mit den einzelnen Organisationseinheiten vertraut zu machen. Bekanntermaßen unterscheiden sich die Kommunikationsmuster im Vertrieb signifikant von denen in der Produktionsvorbereitung.

Dabei sollten Querschnittsfunktionen wie Abteilungsleiter oder Teamassistenzen beachtet werden. Deren Kommunikationsverhalten hängt weniger von der Abteilung ab, sondern ist an die Position geknüpft. So ist es denkbar, dass Teamsekretärinnen eine eigene User-Gruppe sind. Die Gruppen dürfen nicht zu groß werden und müssen noch repräsentativ für das Gesamtprojekt bleiben. Folgende Fragen helfen dabei, die User-Gruppen zu erkennen:

  • Wird intern oder extern kommuniziert?
  • Gibt es variierende oder immer die selben Kommunikationspartner?
  • Sind es durchweg dieselben oder auch unterschiedliche Kommunikationswege?
  • Wird viel oder wenig kommuniziert?
  • Besteht ein großes oder kleines Kommunikationspotenzial in dieser Gruppe?
  • Wird vom Arbeitsplatz aus oder eher mobil kommuniziert?