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Unified-Communications: Mit Akzeptanzmanagement zum Erfolg

Neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation, wie beispielsweise Microsoft-Lync-2013, dringen nicht nur sehr stark in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens ein. Sie haben auch Auswirkungen auf den Unternehmensalltag und verändern damit die bestehende Unternehmenskultur und -organisation.

Datac Kommunikationssysteme Bildquelle: © Datac Kommunikationssysteme

Wer Unified-Communications-Lösungen in seinem Unternehmen einführen will, darf den wichtigsten Erfolgsfaktor nicht vergessen: den Anwender. Zeitschema für einen Projektablauf zur Einführung von UCC im Unternehmen.

Dass Kommunikation ein wichtiges Thema ist, erlebt jeder im Alltag - ganz gleich, ob in der südländischen Taverne oder im bayerischen Biergarten: Sich auszutauschen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Viele „zwischenmenschliche Katastrophen“ entstehen durch mangelhafte oder falsch verstandene Kommunikation. In Unternehmen kann nicht nur der so genannte „Flurfunk“ viel Schaden anrichten, schlechte oder fehlgeleitete Kommunikation behindert auch den Wissenstransfer und die Innovation. Wird die Kommunikation in Unternehmen durch die Einführung von Unified-Communications und Collaboration (UCC) unterstützt, dann sollte es eigentlich mit dem Austausch klappen. Doch so einfach ist das nicht: Die perfekte Integration in die IT-Infrastruktur schafft zwar beste Voraussetzungen für funktionierende Kommunikation, andererseits werden Veränderungsprozesse in Unternehmen angestoßen, die im Grunde eines klassischen Change-Managements bedürfen.

Manche Anwender stehen den neuen Lösungen erst mal skeptisch gegenüber oder lehnen getreu dem Motto „Never change a running system“ alles Neue kategorisch ab. Wer diese Herausforderungen mit seinem UCC-Projekt umgehen möchte, sollte deswegen rechtzeitig die User mit ins Boot holen und ergebnisoffen einbinden: Der Mitarbeiter beeinflusst den Erfolg des Projektes maßgeblich. Ignoriert man diese Tatsache, wird an der falschen Stelle gespart. Teure Kommunikationssysteme, die später unzureichend oder überhaupt nicht genutzt werden, verspielen das Verbesserungspotenzial hochgradig. Der Schaden für das Unternehmen ist groß und das Vertrauen der User in die Entscheider verloren. Ein rechtzeitig eingeplantes und angestoßenes Akzeptanzmanagement spielt somit eine entscheidende Rolle - je früher, desto besser.