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Gastkommentar: M2M ist auf einem guten Weg

Liebe Leserinnen und Leser, die Tatsache, dass die funkschau in regelmäßigen Abständen mit dem Thema Machine-to-Machine-Kommunikation widmet, zeigt deutlich, welchen Stellenwert M2M mittlerweile genießt. Die Zeiten, in denen sich M2M auf wenige Fachthemen und -gebiete beschränkte, sind vorbei.

M2M Bildquelle: © M2M Alliance

Eric Schneider, 1. Vorsitzender der M2M Alliance

Die Wachstumsraten von M2M liegen seit Jahren bei 30 bis 40 Prozent. Von Logistiksystemen über E-Health-Lösungen bis hin zum Energie-Management kommunizieren immer mehr Maschinen und Geräte miteinander, ohne dass der Mensch eingreifen muss. Aber auch Alltagsprodukte wie Autos, Spielkonsolen, Smart-TVs oder selbst Mausefallen nutzen bereits M2M-Technologie. Beispiele gibt es zur Genüge.

Doch obwohl M2M-Anwendungen bereits in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen eingesetzt werden, bedeutet das leider noch lange nicht, dass alle an einem Strang ziehen. Entsprechend wichtig ist es, die Kräfte zu bündeln und einheitliche Strukturen aufzubauen. Ein wichtiges Ziel aller involvierten Unternehmen muss die Förderung von M2M-Technologien und -Lösungen über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg sein. Denn erst durch die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen den unterschiedlichsten Firmen und Märkten wird M2M zu einem globalen Erfolg.

Daher ist es auch eines der Hauptziele der M2M Alliance, weitere Brücken zwischen den Ländern zu bauen und internationale Kooperationen anzuregen. Um international noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, haben wir uns dazu entschieden, dass der von uns organisierte M2M Summit am 10. September erstmals komplett auf Englisch stattfinden wird. Offizielles Partnerland 2013 ist Schweden, das für seine technischen Innovationen und Entwicklungen weltweit bewundert wird. Bereits im vergangenen Jahr zog die Veranstaltung über 700 Fachteilnehmer aus 34 verschiedenen Ländern an. Doch wir sind uns sicher, dass wir diese Zahl noch einmal steigern werden.