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Teil 7: Simobit – mobile Arbeit braucht sichere IKT

BMWi

Auf dem Simobit-Kongress in Köln konnten sich Besucher über die einzelnen Projekte im Bereich der sicheren mobilen Anwendungen, zum Beispiel im Gesundheitswesen, informieren.

Im Mittelpunkt des BMWi-Förderprogramms „Simobit" (Sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik in Wirtschaft und Verwaltung) stehen die Chancen zu mehr Wertschöpfung und zu branchenübergreifenden Produktivitäts- und Qualitätsgewinnen, die durch sichere mobile Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) entstehen.
Eine im Rahmen der Simobit-Begleitforschung durchgeführte repräsentative Anwenderbefragung führt zu dem Ergebnis, dass bei größeren KMUs, die komplexere mobile IKT zur Optimierung von Wertschöpfungsprozessen einsetzen, durchschnittliche Einsparungen bei den operativen Kosten von bis zu 20 Prozent möglich sind. Die entsprechenden Anwendungen reichen dabei weit über die üblichen Massenanwendungen wie Sprachtelefonie, SMS und E-Mail hinaus.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dr. Bernd Pfaffenbach: „Die Simobit-Leuchtturmprojekte machen deutlich, dass IT-Sicherheit die Basis für die Ausschöpfung der hohen Einsparpotenziale ist. Denn nur wenn Vertraulichkeit, Integrität und hohe Zuverlässigkeit gegeben sind, werden die neuen mobilen IKT-Systeme eingesetzt. Datensicherheit und Datenschutz sind damit eine maßgebliche Voraussetzung für die schnelle Verbreitung von mobilen IT Geschäftsanwendungen."

Die Ergebnisse der Förderprojekte machen deutlich, dass IT-Sicherheit immer mehrseitig ist und neben technischen, organisatorischen und rechtlichen Aspekten immer auch Fragen der Wirtschaftlichkeit sowie der Akzeptanz und der Handhabbarkeit adressieren. Insbesondere kommt es darauf an, die angemessenen IT-Sicherheitsanforderungen zu identifizieren und zu vernünftigen Kosten umzusetzen.

Hohe IT-Sicherheit lohnt sich. Die Befragung der Simobit-Begleitforschung kommt zu dem Ergebnis, dass mobile Geschäftsanwendungen bei knapp 80 Prozent der KMU die Flexibilität erhöhen, die Informationsqualität (74 Prozent) und den Kundenservice (73 Prozent) verbessern und die Effizienz maßgeblich steigern (65 Prozent). Insbesondere bei der Schnittstelle zum Kunden können entscheidende Prozessverbesserungen erreicht werden.

Weiterführende Links:

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