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Bring-Your-Own-Device: Roundtable: Mobile-Device-Management

Fortsetzung des Artikels von Teil 12.

Expertenkommentar: Welche Auswirkung hat Samsung Knox auf BYOD und das Mobile-Device-Management?

Oliver Bendig,  VP Product Management, Matrix42 Bildquelle: © funkschau

Oliver Bendig, VP Product Management, Matrix42

Eine große Herausforderung bei der Unterstützung des mobilen Arbeitsstils ist weiterhin die Trennung von privaten Inhalten und Unternehmensdaten. Hierbei muss die IT einen Spagat zwischen der Absicherung des Applikations- beziehungsweise Datenzugriffs sowie der Flexibilität des Anwenders vollziehen; vor allem auf mobilen Geräten ist dies ein Problem. Einer der spannendsten Ansätze im Mobility-Bereich sind Dual-Persona-Konzepte wie beispielsweise „Samsung Knox“. Mit dieser Technik ist auf Android-Geräten die sichere Trennung von privaten und geschäftlichen Daten und Apps machbar. Diese herstellereigene Anpassung des Betriebssystems ermöglicht das Umschalten vom privaten zum geschäftlichen Profil. So können zum Beispiel private und geschäftliche Kalendereinträge ganzheitlich in einem Kalender betrachtet werden, wobei die Daten getrennt und abgesichert voneinander gespeichert sind. Mit der stärkeren Verbreiterung von Dual-Persona-Konzepten sind BYOD-Modelle somit für Unternehmen leichter umsetzbar – insofern die genutzte MDM-Lösung Samsung-Knox von Beginn an unterstützt und zum Beispiel die Erstellung beziehungsweise Konfiguration des Knox-Containers ermöglicht. Darüber hinaus sollten Apps und die E-Mail-Konfiguration im Knox-Container installierbar sein.