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Ein Gastkommentar von Aerohive: Der WLAN-Markt im Wandel

Mit der Flut von WLAN-fähigen Geräten am Arbeitsplatz stehen IT-Fachleute vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen Nutzbarkeits- und Sicherheitsaspekte gegeneinander abwägen und dabei stets ihr Budget im Auge behalten.

Martin Scheller, Aerohive Networks Bildquelle: © Aerohive Networks

Martin Scheller, Sales Director Europe bei Aerohive Networks

Auf Unternehmensebene wiederum müssen geeignete BYOD-Richtlinien vorhanden sein, die ein produktives Arbeiten fördern und insbesondere die dafür notwendigen Apps und Geräte unterstützen. Denn mit dem BYOD-Trend am Arbeitsplatz geht auch die Erwartung einher, dass die gebotene Konnektivität zuverlässig, sicher und kosteneffizient funktioniert.

Der WLAN-Markt durchläuft eine Phase des Wandels. Dabei reicht das Szenario von Unternehmen, die eine einfache, nahtlose Always-On-Konnektivität zum erschwinglichen Preis wollen, bis hin zu Erfordernissen, die weit über die bloße Konnektivität hinausgehen. Angesichts der faszinierenden Möglichkeiten der Datenerfassung und -nutzung durch moderne Wireless-Technologien müssen Unternehmen und IT-Experten ihre Erfordernisse mit größter Sorgfalt definieren, bevor sie sich für eine konkrete WLAN-Lösung und -Infrastruktur entscheiden. Auf dieser Basis können sie dann die geeigneten Richtlinien festlegen, die ein produktives Arbeiten in einem sicheren Netzwerk gewährleisten. Bleibt die Frage: Wo anfangen? Und wie sicherstellen, dass WLAN-Investition auch in einem wachsenden Unternehmen geschützt bleibt?

Keine 08/15-Lösungen
Der traditionelle Wireless-Markt stellt Großunternehmen eine Infrastruktur auf Enterprise-Niveau zur Verfügung, die allerdings auch preislich in der Oberliga spielt. KMU haben oft nur die Wahl zwischen einer kostengünstigen, wenig zuverlässigen Low-End-Lösung und einer Enterprise-Lösung mit Hochleistungs-APs, die für die Anforderungen oft weit überdimensioniert ist. Erst langsam spricht sich herum, dass alle Unternehmen Wireless-Services benötigen, die ausreichend Bandbreite bieten, flexibel anpassbar und skalierbar sind, eine angemessene Sicherheit bereitstellen und ein zentrales Management unterstützen. Selbstverständlich, ohne die Kosten und Komplexitäten eines traditionellen Enterprise-Produkts zu verursachen. In einem sich wandelnden Markt werden Konnektivitätsanbieter neue Erfordernisse erfüllen müssen, auch und gerade angesichts der Tatsache, dass immer mehr Beschäftigte mit privaten Geräten auf Unternehmensnetzwerke zugreifen. Der bedeutsamste Wandel besteht dabei im Übergang von einer zentralen zu einer verteilten Steuerung sowie im anhaltenden Trend zu Cloud Networking und softwaredefinierten Architekturen mit Access Points nach dem neuen 802.11ac Wave 2 -Standard.

Fundament für die Zukunft
Konfrontiert mit immer mehr WLAN-Geräten, müssen IT-Abteilungen eine angemessene Balance zwischen Flexibilität und Sicherheit finden. Dabei stehen sie unter massivem Druck seitens der Unternehmensleitung, die Produktivität, Effizienz und Mobilität zum möglichst geringen Preis fordert. Um diesen widersprüchlichen Anforderungen gerecht zu werden, setzt die IT oft auf Sicherheit zulasten der Flexibilität. Wenn das Netzwerk für BYOD-Geräte, Gastnutzer und IoT-Geräte offen ist, stellt sich die nächste Frage: Wie erkennen, wer sich wann im WLAN tummelt? Die Auswahl der richtigen Managementplattform ist essenziell, um exakt sehen und kontrollieren zu können, welche Geräte verbunden sind und welche Anwendungen wo genutzt werden.

Mit WLAN steht eine ideale Technologie bereit, um die Nutzer von mobilen Geräten, aber auch Systeme und Sensoren für intelligentes Gebäudemanagement und Sicherheit miteinander zu vernetzen und über cloudbasierte Analyse-Engines und -Anwendungen die Business Intelligence zu erhöhen. Je wichtiger Interaktion, Produktivität und Kostendämpfung für die Unternehmen werden, desto entscheidender werden diese Fähigkeiten für die Auswahl von WLAN-Lösungen – jetzt und in der Zukunft.