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Sigfox: IoT-Interoperabilität als Ziel

Sigfox hat dank einer neuen Komprimierungstechnologie LPWAN-Applikationen die transparente Übertragung von Daten über unterschiedliche IoT-Funktechnologien ermöglicht.

Messen, connect Bildquelle: © Kheng Ho Toh - 123RF

IoT-Interoperabilität beschleunigt die Massenmarkt-Einführung

Auf der IETF 98 Bits-n-Bites in Chicago demonstrierte Sigfox, wie Internet-Anwendungen mit LPWAN-Geräten (Low Power Wide Area Network) über das Sigfox-Netzwerk kommunizieren können – und zwar dank der neuen Komprimierungstechnologie. Dazu implementierten Sigfox und Acklio “Static Context Header Compression” (SCHC), ein Komprimierungsformat das von der IETF LPWAN-Arbeitsgruppe standardisiert wird. SCHC reduziert die CoAP/IPv6-Header (Constrained Application Protocol/Internet Protocol Version 6) auf weniges Bytes. Diese lassen sich dann über LPWAN-Netzwerke übertragen und sollen preisgünstige Niedrigenergie-IoT-Services ermöglichen. Sigfox-Partner Acklio entwickelte die verwendete Komprimierungstechnologie – sowohl geräteseitig als auch in der Cloud.

Zu den Hintergründen heißt es: “Die IoT-Interoperabilität bleibt eine der größten Herausforderungen der Industrie. Sie bremst die Branche dabei aus, ihr Potenzial bei IoT-Implementierungen in großem Stil voll auszuschöpfen. Indem sie die Interoperabilität von Anwendungen, Sensoren und dem Netzwerk erlaubt, eröffnet die Technologie daher Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Anwendungen und eine entsprechende Wertschöpfung.” Diese Spezifikation bringe die Branche einen Schritt weiter im Hinblick auf die Entwicklung künftiger LPWAN-fähiger IoT-Anwendungen, die unabhängig von der verwendeten Funktechnologie sind.