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Ein Kommentar von IBM: Bergbau digital

Wie mobile Apps der Wartungsarbeit am Großgerät zum großen Sprung verhelfen und Arbeitsprozesse neu definieren können.

Braunkohletagebau, Garzweiler bei Nacht Bildquelle: © RWE

Braunkohletagebau, Garzweiler bei Nacht

Ob Verspätungs-Apps oder Verkehrsstaumelder – mobile Apps helfen uns auf unterschiedlichste Art und Weise, unseren Alltag besser, effizienter und angenehmer zu meistern. Mittlerweile halten die vielen kleinen Vorteile des digitalen Lifestyles auch mehr und mehr im Geschäfts- und Arbeitsleben Einzug. Apps werden speziell für bestimmte Industrien und den damit verbundenen Berufsrollen entwickelt – und wo sie uns einfach nur das Leben ein wenig einfacher machen, helfen sie Unternehmen dabei, Geld zu sparen. Auch in traditionelle Industriezweigen werden sie mittlerweile genutzt – wie zum Beispiel beim Braunkohletagebau.

Welches Potenzial eines Service-Mitarbeiters lässt sich entfesseln, wenn er ein mobiles Gerät bei sich trägt, das er ebenso intuitiv und effizient benutzt, wie sein eigenes Smartphone? Welchen Einfluss hat das auf seine Produktivität? Und damit auf die Produktivität der gesamten Firma?

Fragen wie diesen haben sich zwei Unternehmen gestellt, die gemeinsam die dafür nötigen Kompetenzen besitzen: Apple mit der Expertise für smarte Geräte und Nutzerführung im digitalen Lebensstil auf der einen Seite; und IBM mit dem Wissen und der Erfahrung im Bereich sicherer Datenintegration und -Management sowie intelligente Analysen auf der anderen Seite. Beide Unternehmen entwickeln gemeinsam mobile Apps für den Einsatz in Berufen unterschiedlichster Branchen. Über 100 IBM Mobile-First-Anwendungen für iOS sind aus der Partnerschaft bereits hervorgegangen. Über 65 Berufe profitieren bereits von den speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Lösungen. Zu den Nutznießern zählen selbst so traditionelle Industriebereiche wie der Braunkohletagebau.

Denn auch hier ist es wichtig, besser auf den hohen Wartungsbedarf komplexer Anlagen und Maschinen reagieren zu können. In den drei RWE Tagebauen [1] werden bis zu 100 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr gefördert. Dafür werden große Maschinen wie Schaufelradbagger, Absetzer und Förderanlagen eingesetzt. Diese Geräte arbeiten auf eine höchst effiziente und kostengünstige Weise, unterliegen aber gleichzeitig hohem Verschleiß. Die Bergbaumaschinen der RWE sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche in Betrieb, kommen mit abrasiven Materialien in Kontakt und sind der Witterung ausgesetzt. Um den Betrieb möglichst wenig zu unterbrechen, müssen sie daher ständig gewartet werden.