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Smart-Worker-Umfrage 15: Das papierlose Büro noch in weiter Ferne

Immer häufiger kommen heute Smartphones und Tablets im Beruf zum Einsatz. Das führt jedoch keinesfalls zu einer Verdrängung von klassischen Arbeitsmitteln wie dem Desktop-PC und bedruckten Papier, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Bildquelle: © Gina Sanders - fotolia.com

Auch 2015 wird in den Unternehmen kräftig gedruckt und das papierlose Büro liegt weiterhin in weiter Ferne. Daran ändern auch neue Geräte wie Smartphones und Tablets nichts. Das zeigen die Ergebnisse der Studie »Smart Worker Umfrage 15«, für die Dokulife Research & Consulting zusammen mit Brother rund 8.000 Personen über die Nutzung von mobilen Devices und Büromitteln befragt worden sind.

Schon 1975 wurde prognostiziert, dass die Einführung von Computer und elektronischer Datenverarbeitung das bedruckte Papier aus der Arbeitswelt verbannen wird. Die Smart Worker Umfrage nahm dieses 40 jährige Jubiläum zum Thema »papierloses Büro« zum Anlass und befragte IT-Entscheider und Büro-Anwender, wie und welche Arbeitsmittel sie im Büro einsetzen. Das überraschende Ergebnis: Kaum ein Arbeitsplatz ist papierlos, 45 Prozent der Befragten geben an, dass sie in etwa gleich viel drucken wie noch vor zwei Jahren. Nur 27 Prozent sagen, dass sie weniger Papier im Büro drucken im Vergleich zu vor zwei Jahren.

Darüber hinaus nutzen inzwischen 59 Prozent der befragten Berufstätigen geschäftlich ein Smartphone, ebenfalls 59 Prozent ein Notebook und 30 Prozent der Befragten ein Tablet. Obwohl berufliche Daten also mobil verfügbar und die Mitnahme von Papier nicht mehr zwingend notwendig ist, halten die Anwender an ihren Druckgewohnheiten fest. Auch an der PC-Nutzung ändern die mobilen Geräte kaum etwas. So würden nur 22 Prozent der Befragten ihren Desktop-PC durch ein Notebook oder Tablet ersetzen wollen. Die Umfrage-Ergebnisse deuten darauf hin, dass mobile Geräte, wie Smartphone, Tablet und Notebook die alten Arbeitsmittel eher ergänzen als ersetzen.

Im Rahmen der Studie sind die Business-Anwender auch zum Thema Sicherheit befragt worden. Überraschendes Ergebnis: 71 Prozent der befragten IT-Entscheider sagen, dass die NSA-Veröffentlichungen kaum Auswirkungen auf ihre tägliche Arbeit hatten. Die Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen sind eher auf alltägliche Schutzmaßnahmen ausgerichtet. Die populärste Schutzmaßnahme ist die Installation eines Virenscanners auf dem Client (97 Prozent), gefolgt von Login-Passwörtern für Nutzer (84 Prozent) sowie eine aktvierte Software-Firewall auf dem Client (78 Prozent). Insider-Angriffe halten die meisten Befragten übrigens für kaum relevant. So werden Downloads der Anwender selten unterbunden (15 Prozent) und auch das selbst das Unterbinden von USB-Sticks am Client ist eher eine Seltenheit (22 Prozent).