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Verhaltensempfehlungen für den Smartphone-Umgang: Der Handy-Knigge

Das Handy begleitet uns in allen Lebenslagen und ist sowohl im Job als auch im Privatleben die wichtigste Schnittstelle zwischen uns und unseren Mitmenschen. Immer erreichbar und online zu sein ist für die Meisten normal, unverzichtbar und gleichzusetzen mit Lebensqualität. Nie konnten wir fernen Freunden so nah sein, nie so viel Austausch pflegen wie heute. Doch wann sollte das Smartphone auch einmal schweigen?

Bildquelle: © Robert Kneschke - fotolia.com

7mobile empfiehlt die zehn wichtigsten Grundregeln, die jeder kennen sollte – gemeinsam entwickelt und empfohlen von Moritz Freiherr Knigge.

1. Das Handy und die Zweisamkeit
Grundsätzlich gilt dem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit. Wer das Handy aber nicht ausschalten möchte oder einen wichtigen Anruf erwartet, stellt es besser auf lautlos oder Vibration und kündigt diesen bestenfalls seinem Gegenüber an. Kommt der Anruf schließlich, sollte eine kurze Entschuldigung selbstverständlich sein. Für das Telefonat am besten nach draußen gehen und nicht länger am Hörer bleiben, als ein Toilettengang dauern würde.

2. Telefonieren unter Fremden
Ob in der Bahn oder an belebten Plätzen – die Umwelt freut sich über dezente Klingeltöne und leise Gespräche. Knigge empfiehlt einen Mindestabstand von drei Metern zu den Mitmenschen – dies sollte auch und vor allem während eines Telefongesprächs gelten. Und immer daran denken: Ein Telefonat zieht immer mehr Aufmerksamkeit auf sich als ein normales Gespräch. Der Grund liegt in der Tatsache begründet, dass nur ein Teil der Unterhaltung mitgehört werden kann und das Gehirn deshalb automatisch die fehlenden Passagen dazu erfindet.

3. Sound und Co.
Grundsätzlich sollten für Videos, Games und Musik Kopfhörer genutzt werden. Auch Signale für Benachrichtigungen sollten besser lautlos oder als Vibration erfolgen. Im Übrigen lassen sich auch Tastaturtöne ausstellen.

4. Augen nach vorn
Wer zu Fuß unterwegs ist, seinen Blick nicht vom Display abwenden kann und deshalb Kollisionen mit anderen Passanten provoziert, gilt zu Recht als rücksichtslos. Es sei denn, Sie befinden sich in der chinesischen Stadt Chongqing, denn dort wurde extra ein Bürgersteig für Menschen festgelegt, die Ihre Augen nicht vom Display lassen können.

5. Kommunikationsregeln beim Chatten
Im Gegensatz zu Emails, geht es bei Kurznachrichten via WhatsApp oder Facebook ein wenig lockerer zu. Doch auch in der virtuellen Welt sollten einige Regeln der Höflichkeit beachtet werden. Eine kurze Begrüßung zum Auftakt einer Kommunikation empfiehlt sich ebenso wie eine möglichst korrekte Rechtschreibung. Eine typische Fehlerquelle ist außerdem die Autokorrektur – vor dem Abschicken sollte der Text dementsprechend noch einmal überflogen werden. Enthalten wiederum die empfangenen Nachrichten Fehler, sollte von einer Korrektur abgesehen werden, sofern nicht wichtige Fakten betroffen sind.